RIO DE LA PLATA: Früh verlassen wir das Carsson Hotel und laufen sieben Blocks bis zum Fährterminal von BUQUEBUS, die scheinbar das Monopol für Fahrten nach Uruguay haben. Wir haben uns für die große langsame Fähre entschieden. Die Überfahrt dauert mit dieser drei Stunden, statt einer Stunde mit der schnellen Fähre. Unser Schiff, die „Eladia Isabel“ macht einen modernen und vertrauenswürdigen Eindruck. Auch in der zweiten Klasse sind die Sessel bequem und ermöglichen uns noch ein wenig Schlaf. Mittags erreichen wir Colonia del Sacramento auf der anderen Seite des Rio de la Plata. In unserem Paket ist eine Citytour enthalten, die wir gern in Anspruch nehmen würden. In einem Bus für etwa fünfzig Fahrgäste werden wir zu fünft untergebracht und bilden nun die englischgeführte Reisegruppe. Wir fahren fünf Meter zurück und fünf Meter vorwärts und die Tür wird geöffnet, damit der Bus mit Spanisch sprechenden Touristen aufgefüllt werden kann. Kurz darauf werden wir anderen fünf gebeten, den Bus wieder zu verlassen und warten nun wieder draußen. Wir bleiben zwar zu fünft, bekommen aber einen ebenso großen Bus zugewiesen. Die Fahrt dauert fünf Minuten, dann werden wir im Zentrum Colonias frei gelassen und bekommen die Ansage, dass die Tour in zwei Stunden an dieser Stelle wieder aufgenommen wird. Uns ist längst klar geworden, dass unsere Plätze ab hier frei bleiben werden und erkunden die Stadt lieber auf eigene Faust. Colonia del Sacramento hat seinen Ursprung als Schmugglerhochburg und zählt zum Weltkulturerbe. Es macht schon Spaß, durch die kleinen Gassen über Kopfsteinpflaster zu schlendern und wir kehren zum Essen am Flußufer ein, erklimmen den Leuchtturm und gönnen uns ein Eis und einen Kaffee. Den Rückweg zum Fährhafen nehmen wir zu Fuß und sind damit schneller, als der Bus. Sandras Nationalität ist nach wie vor mit „Albanisch“ angegeben, woran sich hier jedoch, im Unterschied zur Hinfahrt, niemand stört. Wir reisen innerhalb eines Monats nun zum drittenmal nach Argentinien ein und nehmen Kurs auf Buenos Aires, was bereits am Horizont zu erkennen ist. Zurück reisen wir in der ersten Klasse, was bei unserem Paket so vorgesehen war. Die Ankunft ist für 22 Uhr geplant. Wir werden dann noch unser Gepäck im Carsson Hotel abholen, ins Milhouse Hostel fahren und nach den anderen Ausschau halten. Wir wollen uns in einem der beiden Milhouse Hostels, dem, in dem die heutige Party steigt, mit Fiona, Kerry, Shirley und Chad treffen. Jetzt zum Schluss unserer gemeinsamen Zeit, trennt sich die Spreu vom Weizen.
Samstag, 10. April 2010
Viva Colonia
RIO DE LA PLATA: Früh verlassen wir das Carsson Hotel und laufen sieben Blocks bis zum Fährterminal von BUQUEBUS, die scheinbar das Monopol für Fahrten nach Uruguay haben. Wir haben uns für die große langsame Fähre entschieden. Die Überfahrt dauert mit dieser drei Stunden, statt einer Stunde mit der schnellen Fähre. Unser Schiff, die „Eladia Isabel“ macht einen modernen und vertrauenswürdigen Eindruck. Auch in der zweiten Klasse sind die Sessel bequem und ermöglichen uns noch ein wenig Schlaf. Mittags erreichen wir Colonia del Sacramento auf der anderen Seite des Rio de la Plata. In unserem Paket ist eine Citytour enthalten, die wir gern in Anspruch nehmen würden. In einem Bus für etwa fünfzig Fahrgäste werden wir zu fünft untergebracht und bilden nun die englischgeführte Reisegruppe. Wir fahren fünf Meter zurück und fünf Meter vorwärts und die Tür wird geöffnet, damit der Bus mit Spanisch sprechenden Touristen aufgefüllt werden kann. Kurz darauf werden wir anderen fünf gebeten, den Bus wieder zu verlassen und warten nun wieder draußen. Wir bleiben zwar zu fünft, bekommen aber einen ebenso großen Bus zugewiesen. Die Fahrt dauert fünf Minuten, dann werden wir im Zentrum Colonias frei gelassen und bekommen die Ansage, dass die Tour in zwei Stunden an dieser Stelle wieder aufgenommen wird. Uns ist längst klar geworden, dass unsere Plätze ab hier frei bleiben werden und erkunden die Stadt lieber auf eigene Faust. Colonia del Sacramento hat seinen Ursprung als Schmugglerhochburg und zählt zum Weltkulturerbe. Es macht schon Spaß, durch die kleinen Gassen über Kopfsteinpflaster zu schlendern und wir kehren zum Essen am Flußufer ein, erklimmen den Leuchtturm und gönnen uns ein Eis und einen Kaffee. Den Rückweg zum Fährhafen nehmen wir zu Fuß und sind damit schneller, als der Bus. Sandras Nationalität ist nach wie vor mit „Albanisch“ angegeben, woran sich hier jedoch, im Unterschied zur Hinfahrt, niemand stört. Wir reisen innerhalb eines Monats nun zum drittenmal nach Argentinien ein und nehmen Kurs auf Buenos Aires, was bereits am Horizont zu erkennen ist. Zurück reisen wir in der ersten Klasse, was bei unserem Paket so vorgesehen war. Die Ankunft ist für 22 Uhr geplant. Wir werden dann noch unser Gepäck im Carsson Hotel abholen, ins Milhouse Hostel fahren und nach den anderen Ausschau halten. Wir wollen uns in einem der beiden Milhouse Hostels, dem, in dem die heutige Party steigt, mit Fiona, Kerry, Shirley und Chad treffen. Jetzt zum Schluss unserer gemeinsamen Zeit, trennt sich die Spreu vom Weizen.
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