PUNTA ARENAS: Fernando bringt uns noch zur Station von Buses Pacheco in Puerto Natales, von wo aus wir heute die Stadt in Richtung Pazifikküste verlassen. Um 10 Uhr ist Abfahrt und die Fahrt nach Punta Arenas dauert drei Stunden. Zuletzt haben wir den Pazifik weiter nördlich in Lima gesehen, waren zwischenzeitlich an der Atlantikküste und kehren nun zurück. Eigentlich wollten wir heute Nachmittag die Pinguinkolonie von Otway Sound besuchen, aber wir müssen leider erfahren, dass die Pinguine bereits weitergereist sind. Punta Arenas lädt wenig zum Verweilen ein. Das Stadtbild ist geprägt von Funktionsbauten und wir sind schnell froh, hier nur auf der Durchreise für eine Nacht zu bleiben. Nach den anstrengenden drei Tagen leisten wir uns diesmal das vergleichsweise feudale Hotel „Diego de Almargo“, was so ziemlich das schönste Gebäude der Stadt ist, zählt man den Luxusdampfer „Norwegian Sun“, der hier vor Anker gegangen ist, einmal nicht mit. Da wir schnell alles Sehenswerte der Stadt erlaufen haben, starten wir zu einer kurzen Tour zur Magellanstraße, die aber ziemlich enttäuschend ist und die ausgefallenen Pinguine keinesfalls zu kompensieren vermag. Unser Guide Eduardo findet scheinbar Gefallen an Chad, was diesem etwas Angst macht. Eduardo weist uns mindestens viermal auf die vor uns liegende Magellanstraße hin, da es sonst nicht viel über "Fuerte Bulnes" zu berichten gibt. Wir weckcen den Galgenhumor in uns und machen einige Spaßfotos im strömenden Regen. Das Highlight ist allerdings der "Pisco Sour", eine Art Nationalgetränk, auf der Rückfahrt. Wir sind froh, unser Hotel wieder zu erreichen. Sandra ist vom mittäglichen Sandwich satt und bleibt im Hotel, während ich mit den anderen auf ein leckeres Filet ins La Marmita gehe. Da Jenny sich von allem fernhält, was etwas kostet, sind diese Abende auch immer eine willkommene Gelegenheit, die Jenny-Geschichten des Tages auszutauschen. Zum Beispiel die, wie sie in der Scheune vor dem einzigen Fenster steht und fragt „Where are the windows?“ Und Kerry`s Jenny-Parodie, als sie einen Fuchs entdeckt hat, ist preisverdächtig.
Montag, 5. April 2010
Auf Magellans Spuren
PUNTA ARENAS: Fernando bringt uns noch zur Station von Buses Pacheco in Puerto Natales, von wo aus wir heute die Stadt in Richtung Pazifikküste verlassen. Um 10 Uhr ist Abfahrt und die Fahrt nach Punta Arenas dauert drei Stunden. Zuletzt haben wir den Pazifik weiter nördlich in Lima gesehen, waren zwischenzeitlich an der Atlantikküste und kehren nun zurück. Eigentlich wollten wir heute Nachmittag die Pinguinkolonie von Otway Sound besuchen, aber wir müssen leider erfahren, dass die Pinguine bereits weitergereist sind. Punta Arenas lädt wenig zum Verweilen ein. Das Stadtbild ist geprägt von Funktionsbauten und wir sind schnell froh, hier nur auf der Durchreise für eine Nacht zu bleiben. Nach den anstrengenden drei Tagen leisten wir uns diesmal das vergleichsweise feudale Hotel „Diego de Almargo“, was so ziemlich das schönste Gebäude der Stadt ist, zählt man den Luxusdampfer „Norwegian Sun“, der hier vor Anker gegangen ist, einmal nicht mit. Da wir schnell alles Sehenswerte der Stadt erlaufen haben, starten wir zu einer kurzen Tour zur Magellanstraße, die aber ziemlich enttäuschend ist und die ausgefallenen Pinguine keinesfalls zu kompensieren vermag. Unser Guide Eduardo findet scheinbar Gefallen an Chad, was diesem etwas Angst macht. Eduardo weist uns mindestens viermal auf die vor uns liegende Magellanstraße hin, da es sonst nicht viel über "Fuerte Bulnes" zu berichten gibt. Wir weckcen den Galgenhumor in uns und machen einige Spaßfotos im strömenden Regen. Das Highlight ist allerdings der "Pisco Sour", eine Art Nationalgetränk, auf der Rückfahrt. Wir sind froh, unser Hotel wieder zu erreichen. Sandra ist vom mittäglichen Sandwich satt und bleibt im Hotel, während ich mit den anderen auf ein leckeres Filet ins La Marmita gehe. Da Jenny sich von allem fernhält, was etwas kostet, sind diese Abende auch immer eine willkommene Gelegenheit, die Jenny-Geschichten des Tages auszutauschen. Zum Beispiel die, wie sie in der Scheune vor dem einzigen Fenster steht und fragt „Where are the windows?“ Und Kerry`s Jenny-Parodie, als sie einen Fuchs entdeckt hat, ist preisverdächtig.
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