PUNO: Unser Kleinbus kommt verspätet und somit rasen wir in einem Höllenritt durch Cuzco zum zentralen Busbahnhof, um unseren Linienbus nach Puno um 8 Uhr zu bekommen. Als wir im Busterminal eintreffen, wird unser Bus schon lautstark ausgerufen. Uns stehen sechs bis sieben Stunden Fahrt bevor, aber unser Bus bietet sämtlichen Komfort und ist nur zur Hälfte besetzt, was die Fahrt sehr angenehm macht. Die Busse von „TourPERU“ sind nicht das, was man sich gemeinhin unter einem südamerikanischen Überlandbus vorstellt. Wir haben eine Toilette an Bord, kein Huhn auf dem Schoß und unser Gepäck liegt nicht auf dem Dach. Wir verteilen uns im Bus, schlafen, lesen, hören Musik und berauschen uns an den vorbeiziehenden Anden. Auf dem Scheitelpunkt unserer heutigen Tour befindet sich in 4300 m Höhe das Örtchen La Raya, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen, um die am Straßenrand feilgebotenen Waren der Einheimischen zu betrachten. Am Verkauf scheinen diese aber nicht sonderlich interessiert zu sein, was auch am Regen liegen mag. Ein Zwischenstopp in Juliaca lässt für unser heutiges Ziel, Puno, nicht Gutes verheißen. Juliaca besteht im Wesentlichen aus einer Straße, an der sich Tankstellen und Autowerkstätten abwechseln. So in etwa hat uns Daniela auch Puno beschrieben. In Puno auf 3800 m Höhe am Ufer des Titicacasees angekommen, finden wir zwar unsere schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt, sind aber auch ganz froh, dass Puno für uns nur das Sprungbrett auf den Titicacasee sein soll und wir hier zunächst nur eine Nacht verbringen. Ein erster Spaziergang hat im Wesentlichen das Ziel, in der zentralen Einkaufsstraße, der Jr. Lima, eine Pizza zu essen und uns mit ausreichend Wasser für die nächsten Tage einzudecken. Wie auch schon in Lima und Cuzco heißt der zentrale Platz „Plaza de Armas“, was wenig einfallsreich, aber leicht zu merken ist. Anschließend gehen wir zurück ins Hotel Balsa und kriegen auch im zweiten Versuch unsere Zimmertür nicht ohne fachmännische Hilfe auf. Aber auch der Portier hat seine liebe Mühe und benötigt fünf Minuten, um das Schloss zu knacken. Da das Nachtleben von Puno nicht viel verspricht, verbringen wir den Abend damit, unsere Taschen für die nächsten zwei Tage, die wir auf dem See verbringen werden, zu packen.
Montag, 22. Februar 2010
Überland Richtung Süden
PUNO: Unser Kleinbus kommt verspätet und somit rasen wir in einem Höllenritt durch Cuzco zum zentralen Busbahnhof, um unseren Linienbus nach Puno um 8 Uhr zu bekommen. Als wir im Busterminal eintreffen, wird unser Bus schon lautstark ausgerufen. Uns stehen sechs bis sieben Stunden Fahrt bevor, aber unser Bus bietet sämtlichen Komfort und ist nur zur Hälfte besetzt, was die Fahrt sehr angenehm macht. Die Busse von „TourPERU“ sind nicht das, was man sich gemeinhin unter einem südamerikanischen Überlandbus vorstellt. Wir haben eine Toilette an Bord, kein Huhn auf dem Schoß und unser Gepäck liegt nicht auf dem Dach. Wir verteilen uns im Bus, schlafen, lesen, hören Musik und berauschen uns an den vorbeiziehenden Anden. Auf dem Scheitelpunkt unserer heutigen Tour befindet sich in 4300 m Höhe das Örtchen La Raya, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen, um die am Straßenrand feilgebotenen Waren der Einheimischen zu betrachten. Am Verkauf scheinen diese aber nicht sonderlich interessiert zu sein, was auch am Regen liegen mag. Ein Zwischenstopp in Juliaca lässt für unser heutiges Ziel, Puno, nicht Gutes verheißen. Juliaca besteht im Wesentlichen aus einer Straße, an der sich Tankstellen und Autowerkstätten abwechseln. So in etwa hat uns Daniela auch Puno beschrieben. In Puno auf 3800 m Höhe am Ufer des Titicacasees angekommen, finden wir zwar unsere schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt, sind aber auch ganz froh, dass Puno für uns nur das Sprungbrett auf den Titicacasee sein soll und wir hier zunächst nur eine Nacht verbringen. Ein erster Spaziergang hat im Wesentlichen das Ziel, in der zentralen Einkaufsstraße, der Jr. Lima, eine Pizza zu essen und uns mit ausreichend Wasser für die nächsten Tage einzudecken. Wie auch schon in Lima und Cuzco heißt der zentrale Platz „Plaza de Armas“, was wenig einfallsreich, aber leicht zu merken ist. Anschließend gehen wir zurück ins Hotel Balsa und kriegen auch im zweiten Versuch unsere Zimmertür nicht ohne fachmännische Hilfe auf. Aber auch der Portier hat seine liebe Mühe und benötigt fünf Minuten, um das Schloss zu knacken. Da das Nachtleben von Puno nicht viel verspricht, verbringen wir den Abend damit, unsere Taschen für die nächsten zwei Tage, die wir auf dem See verbringen werden, zu packen.
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