LA PAZ: La Paz präsentiert sich heute in einem etwas angenehmeren Licht als gestern. Das mag allerdings auch daran liegen, dass wir den Vormittag nicht hier verbracht haben. Früh um 8 fahren wir mit dem Bus zu den Ausgrabungsstätten der Tiwanaku, eine ältere Kultur als die der Inka, die auch zum Weltkulturerbe zählt. Mittags um eins sind wir zurück in La Paz und geben der Stadt bei einem Shopping-Bummel eine zweite Chance. Den mehrfach angebotenen getrockneten Lama-Embryos können wir widerstehen. Das Wetter ist heute angenehm. Wir hatten vorher schon gelesen, dass es in La Paz kälter und trockener ist als am Titicacasee. Letzteres mochten wir bislang nicht bestätigen, aber heute schließen wir Frieden mit der Stadt. Ein Kühlschrankmagnet für Sandra, ein Fußballtrikot und ein Inkakreuz für mich sowie ein Dreigängemenü später machen wir uns auf den Heimweg. Ich wuerde gern noch etwas Geld wechseln nach dem vorangegangenen Kaufrausch, doch war am Vortag noch jeder zweite Laden eine „offizielle Wechselstube“, ist es mir heute nicht möglich, auch nur eine zu finden. Ich nutze den Nachmittag, um im Internetcafe ein paar Bilder hochzuladen. Es lohnt sich also, sich auch die letzten Posts nochmal anzusehen. Im Hotel gibt es leider kein funktionstüchtiges W-LAN. Zwei Stunden benötige ich dafür allerdings auch im Internetcafe und zahle dafür sechs Bolivianos, was etwa 60 Cent sind. An das Preisniveau hier könnte ich mich gewöhnen. Das Gute liegt oft so nah. Sandra hat im Eingangsbereich unseres Hotels eine Wechselstube bemerkt, die ich eilig ansteuere. Abends fahren wir in ein asiatisches Restaurant und lernen Andy aus England und seine Freundin Mika aus Japan kennen. Andy ist seit anderthalb Jahren auf Weltreise. Irgendwie trifft man hier fast nur Teilzeit- oder Komplettaussteiger, aber keinen „normalen“ Urlauber.
Freitag, 26. Februar 2010
Zweite Chance für La Paz
LA PAZ: La Paz präsentiert sich heute in einem etwas angenehmeren Licht als gestern. Das mag allerdings auch daran liegen, dass wir den Vormittag nicht hier verbracht haben. Früh um 8 fahren wir mit dem Bus zu den Ausgrabungsstätten der Tiwanaku, eine ältere Kultur als die der Inka, die auch zum Weltkulturerbe zählt. Mittags um eins sind wir zurück in La Paz und geben der Stadt bei einem Shopping-Bummel eine zweite Chance. Den mehrfach angebotenen getrockneten Lama-Embryos können wir widerstehen. Das Wetter ist heute angenehm. Wir hatten vorher schon gelesen, dass es in La Paz kälter und trockener ist als am Titicacasee. Letzteres mochten wir bislang nicht bestätigen, aber heute schließen wir Frieden mit der Stadt. Ein Kühlschrankmagnet für Sandra, ein Fußballtrikot und ein Inkakreuz für mich sowie ein Dreigängemenü später machen wir uns auf den Heimweg. Ich wuerde gern noch etwas Geld wechseln nach dem vorangegangenen Kaufrausch, doch war am Vortag noch jeder zweite Laden eine „offizielle Wechselstube“, ist es mir heute nicht möglich, auch nur eine zu finden. Ich nutze den Nachmittag, um im Internetcafe ein paar Bilder hochzuladen. Es lohnt sich also, sich auch die letzten Posts nochmal anzusehen. Im Hotel gibt es leider kein funktionstüchtiges W-LAN. Zwei Stunden benötige ich dafür allerdings auch im Internetcafe und zahle dafür sechs Bolivianos, was etwa 60 Cent sind. An das Preisniveau hier könnte ich mich gewöhnen. Das Gute liegt oft so nah. Sandra hat im Eingangsbereich unseres Hotels eine Wechselstube bemerkt, die ich eilig ansteuere. Abends fahren wir in ein asiatisches Restaurant und lernen Andy aus England und seine Freundin Mika aus Japan kennen. Andy ist seit anderthalb Jahren auf Weltreise. Irgendwie trifft man hier fast nur Teilzeit- oder Komplettaussteiger, aber keinen „normalen“ Urlauber.
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