HO CHI MINH STADT: Der Virus macht mir zu schaffen. Dass ich gestern doch plötzlich wieder Bilder von der Kamera laden konnte, war wohl nur ein kurzes Aufbäumen. Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Ich habe definitiv einen Virus auf dem Laptop, kann aber auch die Bilder nicht auf einem anderen Computer von der Kamera laden. Liegt es an der Kamera? Aber warum kann ich die Fotos dann dort sehen? Ich glaube, hier brauche ich professionelle Hilfe. Kann aber sein, dass deshalb der Blog vorläufig ohne Fotos auskommen muss und die dann erst später nachgepflegt werden. Auch heute habe ich wieder viele Fotos gemacht. Um 8:15 Uhr werde ich von Asia Trails im Hotel abgeholt. Mit dabei sind noch zwei Paare aus Holland, eines davon mit ihrem etwa einjährigen Sohn, und ein Paar aus Australien. Unser Ziel ist Cu Chi, etwa 60 km nördlich von HCMC am Saigon River. Unterwegs werde ich zum Held des Tages gekürt, weil ich im heroischen Kampf den Moskito bezwungen habe, der sich mit an Bord unseres Kleinbusses geschmuggelt hatte. Die Fahrt dauert anderthalb Stunden, von denen wir die längste Zeit damit verbringen, die Stadt zu verlassen. Ziel unseres Ausflugs ist ein 200 km langes Tunnelsystem, von dem aus die Vietnamesen Saigon gegen die Amerikaner zurück erobert haben. Statt WC-Steinen benutzt man hier übrigens Eiswürfel, wie ich nach der Ankunft feststellen kann. Nach einem Vortrag über das Tunnelsystem besichtigen wir einige freigelegte Teile und kommen schließlich zur Teststrecke, wo man wahlweise 20 oder 40 m selbst durch den Tunnel kriechen kann. Das ist natürlich mal wieder nichts für Klaustrophobiker. Nach meinen bisherigen Tunnelerfahrungen nehme ich jedoch, zusammen mit unserem Guide und dem Australier die lange Strecke. Zurück in Saigon drängle ich erst einmal an der Rezeption wegen meiner gestern abgegebenen Wäsche, die mir quasi in diesem Augenblick auf mein Zimmer gebracht wird. Dann laufe ich noch durch die Shoppingmeilen der Stadt und gebe nach dem zweiten Internetcafé das Projekt „Fotos runterladen“ auf. Anschließend mache ich mich ans Rucksackpacken für die nächsten zwei Tage.
Freitag, 7. Mai 2010
Unter Tage
HO CHI MINH STADT: Der Virus macht mir zu schaffen. Dass ich gestern doch plötzlich wieder Bilder von der Kamera laden konnte, war wohl nur ein kurzes Aufbäumen. Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Ich habe definitiv einen Virus auf dem Laptop, kann aber auch die Bilder nicht auf einem anderen Computer von der Kamera laden. Liegt es an der Kamera? Aber warum kann ich die Fotos dann dort sehen? Ich glaube, hier brauche ich professionelle Hilfe. Kann aber sein, dass deshalb der Blog vorläufig ohne Fotos auskommen muss und die dann erst später nachgepflegt werden. Auch heute habe ich wieder viele Fotos gemacht. Um 8:15 Uhr werde ich von Asia Trails im Hotel abgeholt. Mit dabei sind noch zwei Paare aus Holland, eines davon mit ihrem etwa einjährigen Sohn, und ein Paar aus Australien. Unser Ziel ist Cu Chi, etwa 60 km nördlich von HCMC am Saigon River. Unterwegs werde ich zum Held des Tages gekürt, weil ich im heroischen Kampf den Moskito bezwungen habe, der sich mit an Bord unseres Kleinbusses geschmuggelt hatte. Die Fahrt dauert anderthalb Stunden, von denen wir die längste Zeit damit verbringen, die Stadt zu verlassen. Ziel unseres Ausflugs ist ein 200 km langes Tunnelsystem, von dem aus die Vietnamesen Saigon gegen die Amerikaner zurück erobert haben. Statt WC-Steinen benutzt man hier übrigens Eiswürfel, wie ich nach der Ankunft feststellen kann. Nach einem Vortrag über das Tunnelsystem besichtigen wir einige freigelegte Teile und kommen schließlich zur Teststrecke, wo man wahlweise 20 oder 40 m selbst durch den Tunnel kriechen kann. Das ist natürlich mal wieder nichts für Klaustrophobiker. Nach meinen bisherigen Tunnelerfahrungen nehme ich jedoch, zusammen mit unserem Guide und dem Australier die lange Strecke. Zurück in Saigon drängle ich erst einmal an der Rezeption wegen meiner gestern abgegebenen Wäsche, die mir quasi in diesem Augenblick auf mein Zimmer gebracht wird. Dann laufe ich noch durch die Shoppingmeilen der Stadt und gebe nach dem zweiten Internetcafé das Projekt „Fotos runterladen“ auf. Anschließend mache ich mich ans Rucksackpacken für die nächsten zwei Tage.
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