TOKIO: Ich muß den Nachtportier wecken, um meinen Schlüssel gegen die 100 HKD Kaution einzutauschen. Der Flughafenbus 21N hält direkt auf der anderen Straßenseite. Also muss ich die Taxiparade auf der Nathan Road enttäuschen. Die Fahrt dauert etwa vierzig Minuten. Die letzten sieben bis acht Haltestellen liegen schon im Umfeld des Flughafens. Catering, Cargo, Parkplatz etc. Da fällt es schon schwer, den richtigen Stopp zu erwischen, aber glücklicherweise weist mich eine Mitfahrerin rechtzeitig darauf hin. Mit dem Delta-Airbus geht es zunächst nach Tokio. Ich habe hier knapp sechs Stunden Aufenthalt. Zu wenig, um in die Stadt zu fahren. Aber natürlich nutze ich die Zeit, um offiziell einzureisen. Schließlich habe ich noch ein paar Seiten meines Reisepasses zu füllen. Ich finde auch wieder eine Aussichtsplattform, die man kostenlos betreten kann, von der aus man aber auch nur einen kleinen Teil der Flughafens Narita überblickt. Natürlich habe ich auch noch genug Zeit für ein Mittagessen. Umgerechnet knapp zehn Euro finde ich für ein deftiges Omelett mit Reis, Pilzen und Sauce auf einem Tokioter Flughafen auch nicht überteuert. Da man hier überall mit Kreditkarte zahlen kann, muss ich auch nicht extra Yen kaufen. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum man schon lange suchen muss, um einen Geldautomaten zu finden. Stattdessen steht an jeder Ecke eine Batterie von Versicherungsautomaten, an denen die Japaner in letzter Sekunde noch eine Reiseversicherung abschließen können. Es ist schon komisch. Jetzt sitze ich hier in Tokio am Flughafen und warte auf einen Flug nach Honolulu. Vor einem Monat saß ich noch in Kapstadt, vor zweien in Rio und vor drei Monaten in Lima. Es könnte schlechter laufen.
Donnerstag, 13. Mai 2010
Stempel holen und weiter
TOKIO: Ich muß den Nachtportier wecken, um meinen Schlüssel gegen die 100 HKD Kaution einzutauschen. Der Flughafenbus 21N hält direkt auf der anderen Straßenseite. Also muss ich die Taxiparade auf der Nathan Road enttäuschen. Die Fahrt dauert etwa vierzig Minuten. Die letzten sieben bis acht Haltestellen liegen schon im Umfeld des Flughafens. Catering, Cargo, Parkplatz etc. Da fällt es schon schwer, den richtigen Stopp zu erwischen, aber glücklicherweise weist mich eine Mitfahrerin rechtzeitig darauf hin. Mit dem Delta-Airbus geht es zunächst nach Tokio. Ich habe hier knapp sechs Stunden Aufenthalt. Zu wenig, um in die Stadt zu fahren. Aber natürlich nutze ich die Zeit, um offiziell einzureisen. Schließlich habe ich noch ein paar Seiten meines Reisepasses zu füllen. Ich finde auch wieder eine Aussichtsplattform, die man kostenlos betreten kann, von der aus man aber auch nur einen kleinen Teil der Flughafens Narita überblickt. Natürlich habe ich auch noch genug Zeit für ein Mittagessen. Umgerechnet knapp zehn Euro finde ich für ein deftiges Omelett mit Reis, Pilzen und Sauce auf einem Tokioter Flughafen auch nicht überteuert. Da man hier überall mit Kreditkarte zahlen kann, muss ich auch nicht extra Yen kaufen. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum man schon lange suchen muss, um einen Geldautomaten zu finden. Stattdessen steht an jeder Ecke eine Batterie von Versicherungsautomaten, an denen die Japaner in letzter Sekunde noch eine Reiseversicherung abschließen können. Es ist schon komisch. Jetzt sitze ich hier in Tokio am Flughafen und warte auf einen Flug nach Honolulu. Vor einem Monat saß ich noch in Kapstadt, vor zweien in Rio und vor drei Monaten in Lima. Es könnte schlechter laufen.
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