RURRENABAQUE: Ich hatte die ganze Nacht über ein Ohr am Fenster, um nach Regen zu lauschen. Einige male wurde ich von heftigem Rauschen aufgeschreckt, konnte aber feststellen, dass nur der Wind durch die Bäume gefegt ist. Entsprechend positiv fällt die Prognose von Amaszonas um 8:30 Uhr aus, wir werden aber gebeten, um 13 Uhr noch einmal nachzufragen. Die Zeit bis dahin verbringen wir mit einigen unspektakulären Besorgungen und mit permanentem Blick zum Himmel. Der blaue Himmel wird immer blauer und die Amaszonas-Dame verkündet uns voller Zuversicht den Start unseres Fluges für 18:30 Uhr. Daraufhin gehen wir in eine Pizzeria und helfen einem der dort lebenden Papageien beim Versuch, eine Banane zu essen. Und während auch wir etwas essen, bemerken wir, dass die kleinen weißen Schäfchenwolken zu dicken schwarzen Wolken mutieren, die erst ganz vorsichtig abzuregnen beginnen, dann aber einen viertelstündigen Platzregen über Rurre ergehen lassen. Diese Viertelstunde reicht, um unsere Pläne zerplatzen zu lassen, wie ein erneuter Besuch im Amaszonas-Büro erkennen lässt. Unser Zimmer im Hotel Oriental hatten wir ohnehin bereits für etwa zehn Euro um eine Nacht verlängert, um den heutigen Tag noch hier verbringen zu können, aber uns geht langsam das Bargeld aus. Die einzige Bank von Rurrenabaque ist bis Montag geschlossen und mit ihr der einzige Geldautomat. Über unsere Reiseagentur, die uns durch die Pampa geführt hat, stelle ich einen Draht zu Ana in La Paz her. Diese gibt dem Hotel telefonisch 200 Bolivianos Kredit, von denen wir die eine zusätzliche Übernachtung begleichen und etwas Liquidität bis Montag erlangen können. Freundlicherweise erklärt das der Agenturmitarbeiter, mit dem ich spontan auf dem Moped mitfahre, dem Hotelpersonal. Das Geld geben wir dann Ana in La Paz zurück, wo es wieder Geldautomaten und Wechselstuben in Überfluss gibt. In einem Restaurant am Beni River verbringen wir diesen unerwarteten zusätzlichen Abend in der Pampa.
Samstag, 6. März 2010
Verhinderte Abreise
RURRENABAQUE: Ich hatte die ganze Nacht über ein Ohr am Fenster, um nach Regen zu lauschen. Einige male wurde ich von heftigem Rauschen aufgeschreckt, konnte aber feststellen, dass nur der Wind durch die Bäume gefegt ist. Entsprechend positiv fällt die Prognose von Amaszonas um 8:30 Uhr aus, wir werden aber gebeten, um 13 Uhr noch einmal nachzufragen. Die Zeit bis dahin verbringen wir mit einigen unspektakulären Besorgungen und mit permanentem Blick zum Himmel. Der blaue Himmel wird immer blauer und die Amaszonas-Dame verkündet uns voller Zuversicht den Start unseres Fluges für 18:30 Uhr. Daraufhin gehen wir in eine Pizzeria und helfen einem der dort lebenden Papageien beim Versuch, eine Banane zu essen. Und während auch wir etwas essen, bemerken wir, dass die kleinen weißen Schäfchenwolken zu dicken schwarzen Wolken mutieren, die erst ganz vorsichtig abzuregnen beginnen, dann aber einen viertelstündigen Platzregen über Rurre ergehen lassen. Diese Viertelstunde reicht, um unsere Pläne zerplatzen zu lassen, wie ein erneuter Besuch im Amaszonas-Büro erkennen lässt. Unser Zimmer im Hotel Oriental hatten wir ohnehin bereits für etwa zehn Euro um eine Nacht verlängert, um den heutigen Tag noch hier verbringen zu können, aber uns geht langsam das Bargeld aus. Die einzige Bank von Rurrenabaque ist bis Montag geschlossen und mit ihr der einzige Geldautomat. Über unsere Reiseagentur, die uns durch die Pampa geführt hat, stelle ich einen Draht zu Ana in La Paz her. Diese gibt dem Hotel telefonisch 200 Bolivianos Kredit, von denen wir die eine zusätzliche Übernachtung begleichen und etwas Liquidität bis Montag erlangen können. Freundlicherweise erklärt das der Agenturmitarbeiter, mit dem ich spontan auf dem Moped mitfahre, dem Hotelpersonal. Das Geld geben wir dann Ana in La Paz zurück, wo es wieder Geldautomaten und Wechselstuben in Überfluss gibt. In einem Restaurant am Beni River verbringen wir diesen unerwarteten zusätzlichen Abend in der Pampa.
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