Donnerstag, 4. März 2010

Suche nach der Anakonda






DOLPHIN LODGE: Um sechs Uhr stehen wir auf, um eine halbe Stunde später ungeduscht in See zu stechen. Um diese Zeit bietet der Regenwald eine besondere Tiervielfalt. Das spektakulärste an diesem Morgen sind allerdings ein paar Papageien. Wir fahren zum Frühstück zurück und brechen anschließend zu einer längeren Wanderung auf der Suche nach Schlangen, vor allem der Anakonda, auf. Wahrscheinlich wimmelt es hier von Anakondas, doch außer einem Kopf, den Sandra noch kurz sieht, bleiben sie vor uns versteckt. Das Wasser steht einfach zu hoch und da haben die Schlangen eben klare Vorteile uns gegenüber. Es gibt angenehmere Momente, als im schulterhohen Schilf bis über beide Knie im Wasser zu stehen. Besonders dann, wenn die Gummistiefel nur bis knapp unter die Knie reichen. Wenig zur Erheiterung trägt dann ein ortskundiger Tour Guide bei, dem dazu nichts weiter einfällt, als „Hm, is deep.“ Im Volleyball- und Football-Camp leeren wir unsere Gummistiefel und Yumi spielt mit einer riesigen Kröte. Zurück im Camp werden wir von einem Kaiman begrüßt, der sich nun doch an Land getraut hat. Bloß gut, dass die Biester keine Treppen steigen können. Nachmittags brechen wir noch einmal auf und bekommen nun endlich auch zwei Tukane zu Gesicht. Unser Ziel sind allerdings die rosa Delphine, die hier allerdings nicht sehr verspielt sind und unsere Versuche, mit ihnen zu schwimmen, ignorieren. Zum Sonnenuntergang treffen wir uns mit den Hühnern und den anderen Abenteurern wieder im Volleyball-Camp und geben Erik für die zwei Tukane ein Bier aus.

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