LA PAZ: Seit gestern treiben wir Frühsport. Heute paradoxerweise aber erst um 16 Uhr. Vorher haben wir unsere Alternativreiseplanung vorangetrieben. Um 10 Uhr holen wir Daniela in ihrem Hotel ab. Sie hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns noch einmal als Dolmetscherin im, heute wieder geöffneten LAN-Büro zur Seite zu stehen. Wir werden sehr freundlich bedient und verlassen das Büro mit einem kleinen Lichtblick. Zwar müssen wir den Ausflug auf die Osterinsel wohl endgültig begraben, aber die Chancen stehen nicht schlecht, zumindest noch kurz nach Santiago zu kommen, wenig an unserer Planung ändern zu müssen und keine horrenden Storno- und Umbuchungsgebühren schultern zu müssen. Auch unser Hotel, das wir für Santiago bereits kontaktiert hatten, hat auf unsere gestrige E-Mail geantwortet. Die wurden zwar etwas durchgeschüttelt, aber das Haus steht und es gab keine Verletzten. Nach Aussage von LAN wird der Flughafen voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder eröffnet. Glücklicherweise sind die Rollbahnen unversehrt geblieben und voraussichtlich wird ein provisorisches Terminal genutzt. Bei einem Stück Kuchen und einem Eisbecher Fridolin in gleichnamigem Café sowie zu den Klängen von Modern Talking und C.C. Catch schmieden wir unsere Reisepläne aufgrund der neuen Nachrichten um und besuchen anschließend zwei Reiseagenturen, um mit ihnen unsere Pläne zu verfeinern. So langsam glauben wir an eine große Verschwörung der bolivianischen Tourismusindustrie gegen uns. Gern wären wir morgen mit dem Bus nach Oruro gefahren und dann mit dem Zug weiter nach Uyuni, um dort den höchsten Salzsee der Welt zu besichtigen. Aber der Zug ist für morgen ausgebucht. Und für übermorgen drohen die Busfahrer mit Streik. Wir vertagen uns auf morgen früh, wenn der Streik bestätigt oder abgesagt ist. Wir wollen nur weg aus La Paz, das wir immer noch nicht so recht ins Herz geschlossen haben, auch wenn wir uns von Tag zu Tag sicherer fühlen. Ohnehin fällt auf, dass wir nach Aussage der Einheimischen in immer gefährlichere Städte reisen. Alfredo in Quito hat uns vor Lima gewarnt. Daniela aus Lima warnt uns vor La Paz. Mal sehen, wo das noch hinführt. Wir flüchten uns vor dem einsetzenden Regen in ein Shopping Center und erfahren dort, dass Südamerikas Superstar in Buenos Aires gekürt wird. Steht auch noch auf unserer Liste der Städte, die wir in Südamerika besuchen wollen. Unsere Chancen bei diesem Wettbewerb würde ich als mittelmäßig bezeichnen, aber es bleibt uns ja noch Zeit. Zurück im Hotel darf Sandra mithilfe meiner, für zehn Euro erworbenen, Haarschneidemaschine ihre Friseurkünste unter Beweis stellen. Da der Akku nicht so lange hält, legen wir eine Halbzeitpause ein, die wir für einen Besuch bei Ana im gegenüberliegenden Reisebüro nutzen. Ohne Gewissheit über unseren Verbleib in den nächsten Tagen fahren wir noch einmal ins Loki Backpackers, um mit Audrey, Fiona und Daniela Abschied zu feiern. Zum Glück haben wir den nächsten Tag noch zum Ausschlafen.
Montag, 1. März 2010
Ein Hoffnungsschimmer
LA PAZ: Seit gestern treiben wir Frühsport. Heute paradoxerweise aber erst um 16 Uhr. Vorher haben wir unsere Alternativreiseplanung vorangetrieben. Um 10 Uhr holen wir Daniela in ihrem Hotel ab. Sie hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns noch einmal als Dolmetscherin im, heute wieder geöffneten LAN-Büro zur Seite zu stehen. Wir werden sehr freundlich bedient und verlassen das Büro mit einem kleinen Lichtblick. Zwar müssen wir den Ausflug auf die Osterinsel wohl endgültig begraben, aber die Chancen stehen nicht schlecht, zumindest noch kurz nach Santiago zu kommen, wenig an unserer Planung ändern zu müssen und keine horrenden Storno- und Umbuchungsgebühren schultern zu müssen. Auch unser Hotel, das wir für Santiago bereits kontaktiert hatten, hat auf unsere gestrige E-Mail geantwortet. Die wurden zwar etwas durchgeschüttelt, aber das Haus steht und es gab keine Verletzten. Nach Aussage von LAN wird der Flughafen voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder eröffnet. Glücklicherweise sind die Rollbahnen unversehrt geblieben und voraussichtlich wird ein provisorisches Terminal genutzt. Bei einem Stück Kuchen und einem Eisbecher Fridolin in gleichnamigem Café sowie zu den Klängen von Modern Talking und C.C. Catch schmieden wir unsere Reisepläne aufgrund der neuen Nachrichten um und besuchen anschließend zwei Reiseagenturen, um mit ihnen unsere Pläne zu verfeinern. So langsam glauben wir an eine große Verschwörung der bolivianischen Tourismusindustrie gegen uns. Gern wären wir morgen mit dem Bus nach Oruro gefahren und dann mit dem Zug weiter nach Uyuni, um dort den höchsten Salzsee der Welt zu besichtigen. Aber der Zug ist für morgen ausgebucht. Und für übermorgen drohen die Busfahrer mit Streik. Wir vertagen uns auf morgen früh, wenn der Streik bestätigt oder abgesagt ist. Wir wollen nur weg aus La Paz, das wir immer noch nicht so recht ins Herz geschlossen haben, auch wenn wir uns von Tag zu Tag sicherer fühlen. Ohnehin fällt auf, dass wir nach Aussage der Einheimischen in immer gefährlichere Städte reisen. Alfredo in Quito hat uns vor Lima gewarnt. Daniela aus Lima warnt uns vor La Paz. Mal sehen, wo das noch hinführt. Wir flüchten uns vor dem einsetzenden Regen in ein Shopping Center und erfahren dort, dass Südamerikas Superstar in Buenos Aires gekürt wird. Steht auch noch auf unserer Liste der Städte, die wir in Südamerika besuchen wollen. Unsere Chancen bei diesem Wettbewerb würde ich als mittelmäßig bezeichnen, aber es bleibt uns ja noch Zeit. Zurück im Hotel darf Sandra mithilfe meiner, für zehn Euro erworbenen, Haarschneidemaschine ihre Friseurkünste unter Beweis stellen. Da der Akku nicht so lange hält, legen wir eine Halbzeitpause ein, die wir für einen Besuch bei Ana im gegenüberliegenden Reisebüro nutzen. Ohne Gewissheit über unseren Verbleib in den nächsten Tagen fahren wir noch einmal ins Loki Backpackers, um mit Audrey, Fiona und Daniela Abschied zu feiern. Zum Glück haben wir den nächsten Tag noch zum Ausschlafen.
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