Dienstag, 9. März 2010

Der lange Weg ins Bett





















LA PAZ: Wir erreichen La Paz ungewöhnlich pünktlich im morgendlichen Berufsverkehr und sind nach elf Stunden Fahrt erwartungsgemäß gerädert. Durch die Halle des Busbahnhofes hallen schon wieder die Rufe der Propagandisten „Oruro-Oruro-Oruro-Oruro“. Wir sind nur froh, in Kürze wieder ein richtiges Bett zu haben. Unseren Proviant nehmen wir unberührt mit ins Hotel Sagarnaga, wo man uns schon wieder sehnsüchtig erwartet. Mit unserer frischen Wäsche und unseren Rucksäcken lassen wir uns erstmal auf die Betten plumpsen und machen wieder Menschen aus uns. Ich muss einsehen, dass meine Hose, mit der ich den Dschungel durchstriffen habe, wohl nicht mehr zu reinigen geht und deshalb diesen Kontinent voraussichtlich nicht verlassen wird. Wir begleichen unsere Schulden bei Ana im Reisebüro, wobei sie aus uns unbekanntem Grund nur noch 140 statt der geliehenen 200 Bolivianos verlangt. Anschließend genießen wir einmal mehr das Frühstück im „100 % Natural“. Wieder auf dem Zimmer zurück, erliegen wir der Müdigkeit. Den Nachmittag verbringen wir hauptsächlich mit dem Hochladen von Fotos im Internet, was hier ja schon mal ein paar Stunden beanspruchen kann. Außerdem koste ich eine Tafel Mango-Schokolade, die witzigerweise überhaupt nicht nach Mango schmeckt. Abends genießen wir ein leckeres Steak im „Angelo Colonial“ in der Calle Linares.

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