SAN FRANCISCO: Die Boeing 757 ist bis auf den letzten Platz besetzt. Zwei Plätze allerdings von der gleichen Person. Der Kerl sitzt zwei Reihen hinter mir, was mir das zweifelhafte Vergnügen undefinierbarer Geräusche verschafft, die sein Körper zu produzieren vermag. Der Flug nach Seattle dauert etwa fünfeinhalb Stunden. Da wir erneut drei Stunden Zeitunterschied überbrücken müssen, erreichen wir Seattle um sieben Uhr morgens.Die drei Stunden Aufenthalt verbringe ich mit einem Terminalwechsel mit der verbindenden Bahn, die man unterwegs tatsächlich noch einmal wechseln muss, und einem Frühstück bei "Wolfgang Puck's". Weiter geht es mit Alaska Airlines nach San Francisco und mit dem Taxi ins "Park Hotel" in der Sutter Street. Sehr zentral gelegen und historisch angehaucht. Mein Zimmer ist ordentlich und recht geräumig, aber die Heizung lässt sich nicht regulieren und der Ausblick endet nach einem Meter an der anderen Seite des Luftschachtes. Es besteht also keine Gefahr, dass ich meine begrenzte Zeit in San Francisco auf dem Hotelzimmer vergeude. Nur ein paar hundert Meter entfernt liegt der Union Square, mein erstes Ziel des heutigen Tages. Der Hotelportier sagt zwar, ich käme dort wegen eines Bombenalarms nicht hin, aber der scheint inzwischen aufgehoben zu sein. Neben dem Platz erkunde ich auch die Powell und Market Street und lasse mich in "Leila's House of Kebob" in der "Crocker Galeria" etwas unamerikanisch in der Stadt begrüßen. Abends zieht es mich dann nach China Town, wo ja wohl die Hölle los sein muss. Das stellt sich als Irrtum heraus. Die Leute sitzen in schicken Restaurants und die Straßen sind leer. Die einzigen offenen Geschäfte bieten chinesische Importwaren, wie die berühmten Winkekatzen an, die in keinem chinesischen Restaurant fehlen dürfen. Der Ausflug ist daher von kurzer Dauer, zumal die durchflogene Nacht meine Augenlider schwer werden lässt.
Mittwoch, 19. Mai 2010
The streets of San Francisco
SAN FRANCISCO: Die Boeing 757 ist bis auf den letzten Platz besetzt. Zwei Plätze allerdings von der gleichen Person. Der Kerl sitzt zwei Reihen hinter mir, was mir das zweifelhafte Vergnügen undefinierbarer Geräusche verschafft, die sein Körper zu produzieren vermag. Der Flug nach Seattle dauert etwa fünfeinhalb Stunden. Da wir erneut drei Stunden Zeitunterschied überbrücken müssen, erreichen wir Seattle um sieben Uhr morgens.Die drei Stunden Aufenthalt verbringe ich mit einem Terminalwechsel mit der verbindenden Bahn, die man unterwegs tatsächlich noch einmal wechseln muss, und einem Frühstück bei "Wolfgang Puck's". Weiter geht es mit Alaska Airlines nach San Francisco und mit dem Taxi ins "Park Hotel" in der Sutter Street. Sehr zentral gelegen und historisch angehaucht. Mein Zimmer ist ordentlich und recht geräumig, aber die Heizung lässt sich nicht regulieren und der Ausblick endet nach einem Meter an der anderen Seite des Luftschachtes. Es besteht also keine Gefahr, dass ich meine begrenzte Zeit in San Francisco auf dem Hotelzimmer vergeude. Nur ein paar hundert Meter entfernt liegt der Union Square, mein erstes Ziel des heutigen Tages. Der Hotelportier sagt zwar, ich käme dort wegen eines Bombenalarms nicht hin, aber der scheint inzwischen aufgehoben zu sein. Neben dem Platz erkunde ich auch die Powell und Market Street und lasse mich in "Leila's House of Kebob" in der "Crocker Galeria" etwas unamerikanisch in der Stadt begrüßen. Abends zieht es mich dann nach China Town, wo ja wohl die Hölle los sein muss. Das stellt sich als Irrtum heraus. Die Leute sitzen in schicken Restaurants und die Straßen sind leer. Die einzigen offenen Geschäfte bieten chinesische Importwaren, wie die berühmten Winkekatzen an, die in keinem chinesischen Restaurant fehlen dürfen. Der Ausflug ist daher von kurzer Dauer, zumal die durchflogene Nacht meine Augenlider schwer werden lässt.
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