Sonntag, 16. Mai 2010

Regen im Paradies



















HONOLULU: Mein Frühsport wird vom Regen gestört. Die Bewohner des "Hilton Hawaiian Village" lassen sich aber mit ihrer Seniorengymnastik auch nicht unterkriegen und so halte ich auch tapfer durch. Mein geplanter Strandtag wird dadurch aber etwas verkürzt. Da es immer wieder nieselt, vertreibe ich mir ein wenig die Zeit im Hawaiian Village. Hier ist alles auf die zahlungskräftigen und -willigen Japaner eingestellt. Zweisprachige Hinweisschilder, japanische Steakhäuser und Läden, die Yen akzeptieren. Das Wetter hält sich nun doch einigermaßen und so verbringe ich den Vormittag ganz unspektakulär am Strand. Nachmittags erkunde ich die letzten Ecken von Waikiki, in die ich bislang nicht vorgedrungen bin. Das "Waikiki Town Center" zum Beispiel, in dem es aber den gleichen Touri-Schnickschnack gibt, wie überall. Ich kenne nun sämtliche Ukulelenshops, T-Shirtläden und Blumenkettenhändler der Stadt und schlage im Quicksilver-Shop auch nochmal bei einem T-Shirt zu. Klamotten kaufen kann man hier gut. Mit anderen Mitbringseln sieht es in einem Land mit so kurzer Geschichte und wenig Kultur schon schlechter aus. Was fehlt, sind auch ein paar schöne Strandcafes. Also vergnüge ich mich noch ein wenig im Pool meiner Appartementanlage und pflücke mir zum Abendessen ein paar Mangos. Es treibt mich dann aber doch noch raus und ich gehe ins "Polynesian Cultural Village", eigentlich auch eine Art Shoppingcenter, aber etwas exotischer. Dachte ich, bis ich das Schild "Wolfgang's Steakhouse" entdecke. Da vertreibe ich mir den Abend doch lieber mit den Liveübertragungen der Collegespiele im Softball und Lacrosse und plane nebenbei meinen morgigen Tag, wenn ich per Mietwagen die Insel Oahu erkunde. Wird auch Zeit nach diesem Faulenztag.

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