EL CALAFATE: Wir können heute bis 8 Uhr schlafen und werden vom neuen Tag mit Regen begrüßt. Wir haben uns entschlossen, den Tag mit einer Gletscherwanderung zu begehen. Nach dem Hotelfrühstück vom Vortag, gönnen wir uns heute eines in einem Café. Um 11 Uhr brechen wir zusammen mit Kristina und Heather im Kleinbus zu einer kurzen Fahrt auf. Am Lago Viedma wechseln wir auf ein Boot, um zum Viedma Gletscher zu fahren. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt vorbei an Eisschollen und immer den Titanic-Soundtrack im Ohr wechseln wir auf das Dach unseres Bootes, um den Gletscher in voller Pracht zu bewundern. Wie jeder Gletscher ist auch dieser in Bewegung, aber dvon sieht man leider nichts. Wir fahren einige Minuten weiter zu einer Anlegestelle, wo uns Fernando, Tato, Lolo und der Rest der Gletscherführer in Empfang nehmen. Über einen Felsen gelangen wir zum Rand des Gletschers, wo wir zunächst unsere Steigeisen anlegen, denn ohne die kann es auf einem Gletscher naturgemäß rutschig werden. Wir wandern über weißes, teilweise blaues und immer etwas dreckig wirkendes Eis und erfahren von Tato viel Interessantes über die Eismassen unter unseren Füßen. Bevor wir die letzten Meter in Angriff nehmen verteilt Fernando Becher mit Gletschereis und kurz bevor wir beginnen, daran zu lutschen, gießen die Jungs unsere Becher mit Bailey´s auf. Etwas dekadent, man könnte auch sagen stilvoll. Auf jeden Fall der krönende Abschluss einer interessanten und ausnahmsweise mal nicht sehr anstrengenden Wanderung. Zurück im Hotel werden wir schon von Mariano und seinen Eltern im Kleinbus erwartet. Wir machen uns auf die dreistündige Fahrt nach El Calafate, das wir nach Einbruch der Dunkelheit erreichen. Wir wohnen in der Hosteria Cauquenes, etwas außerhalb und ganz in der Nähe des Wochenendhauses der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner. Das Haus ist für eine Präsidentin vergleichsweise bescheiden und wird vom örtlichen Casino mehrmals in den Schatten gestellt. Die Stadt ist deutlich größer als El Chaltén, lebt aber offensichtlich auch vom Tourismus. Wir gehen noch etwas essen und sehen ein, dass man hier tatsächlich andere Essenszeiten bevorzugt, denn das Restaurant ist um 22 Uhr gut besucht. Als wir wieder beim Hotel ankommen steht wie selbstverständlich ein Pferd auf dem kleinen Rasenstück vor dem Haus.
Dienstag, 30. März 2010
Auf dickem Eis
EL CALAFATE: Wir können heute bis 8 Uhr schlafen und werden vom neuen Tag mit Regen begrüßt. Wir haben uns entschlossen, den Tag mit einer Gletscherwanderung zu begehen. Nach dem Hotelfrühstück vom Vortag, gönnen wir uns heute eines in einem Café. Um 11 Uhr brechen wir zusammen mit Kristina und Heather im Kleinbus zu einer kurzen Fahrt auf. Am Lago Viedma wechseln wir auf ein Boot, um zum Viedma Gletscher zu fahren. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt vorbei an Eisschollen und immer den Titanic-Soundtrack im Ohr wechseln wir auf das Dach unseres Bootes, um den Gletscher in voller Pracht zu bewundern. Wie jeder Gletscher ist auch dieser in Bewegung, aber dvon sieht man leider nichts. Wir fahren einige Minuten weiter zu einer Anlegestelle, wo uns Fernando, Tato, Lolo und der Rest der Gletscherführer in Empfang nehmen. Über einen Felsen gelangen wir zum Rand des Gletschers, wo wir zunächst unsere Steigeisen anlegen, denn ohne die kann es auf einem Gletscher naturgemäß rutschig werden. Wir wandern über weißes, teilweise blaues und immer etwas dreckig wirkendes Eis und erfahren von Tato viel Interessantes über die Eismassen unter unseren Füßen. Bevor wir die letzten Meter in Angriff nehmen verteilt Fernando Becher mit Gletschereis und kurz bevor wir beginnen, daran zu lutschen, gießen die Jungs unsere Becher mit Bailey´s auf. Etwas dekadent, man könnte auch sagen stilvoll. Auf jeden Fall der krönende Abschluss einer interessanten und ausnahmsweise mal nicht sehr anstrengenden Wanderung. Zurück im Hotel werden wir schon von Mariano und seinen Eltern im Kleinbus erwartet. Wir machen uns auf die dreistündige Fahrt nach El Calafate, das wir nach Einbruch der Dunkelheit erreichen. Wir wohnen in der Hosteria Cauquenes, etwas außerhalb und ganz in der Nähe des Wochenendhauses der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner. Das Haus ist für eine Präsidentin vergleichsweise bescheiden und wird vom örtlichen Casino mehrmals in den Schatten gestellt. Die Stadt ist deutlich größer als El Chaltén, lebt aber offensichtlich auch vom Tourismus. Wir gehen noch etwas essen und sehen ein, dass man hier tatsächlich andere Essenszeiten bevorzugt, denn das Restaurant ist um 22 Uhr gut besucht. Als wir wieder beim Hotel ankommen steht wie selbstverständlich ein Pferd auf dem kleinen Rasenstück vor dem Haus.
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