Mittwoch, 26. Mai 2010

Zurück in der Realität





















BERLIN: Es ist etwas ungewohnt, in einer richtigen Wohnung aufzuwachen, deutsche Nachrichten zu schauen und seine Sachen nicht aus dem Rucksack, sondern aus dem Schrank zu nehmen. Um mich daran zu gewöhnen, werde ich wohl noch ein paar Tage brauchen. Die ersten Erlebnisse in Berlin nach so langer Zeit sind auch ganz amüsant. Bevor ich das Haus verlasse, schaue ich instinktiv nach meiner Kamera und beim Einkauf überlege ich erstmal, welchen Wechselkurs ich gerade ansetzen muss. Vor mir liegen spannende Wochen. Jobsuche, Studium und dann steht natürlich im Juli noch die Kilimandscharo-Besteigung an. Aber die vergangenen vier Monate waren wahrscheinlich die spannendste Zeit meines Lebens und heute ist ein guter Zeitpunkt, auch diesen Blog zu schließen. Ob mich die Zeit verändert hat, zum Guten oder Schlechten, ob es mich persönlich weiter bringt oder zurück wirft, kann ich heute noch nicht sagen. Wie auch immer würde es mich nicht davon abhalten, ein solches Abenteuer zu wiederholen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Schöner, als Søren Kierkegaard hätte ich es auch nicht sagen können: "Das Leben kann nur nach hinten verstanden werden, muss aber nach vorne gelebt werden."

Dienstag, 25. Mai 2010

10511 und Aus!


BERLIN: Es ist bei einer Stunde Verspätung geblieben. Der zehnstündige Flug war erwartungsgemäß anstrengend, zumal der Sitzabstand nicht gerade als komfortabel bezeichnet werden kann. Ich hatte einen Platz am Gang. Soweit so gut, aber hinter mir saß ein Amerikaner, der im 5-Minuten-Takt lautstark gähnen musste und ungefragt die anderen Mitreisenden darüber informieren musste, dass Air Berlin in seinem langen Leben die erste Airline ist, bei der man für Kopfhörer bezahlen muss. Mein Sitznachbar, der auch nach Berlin weiterreist, und ich gucken uns wiederholt genervt an. In Düsseldorf gelandet, gesellt sich noch ein Berliner zu uns und zu dritt rennen wir nach erfolgreicher Passkontrolle über den Flughafen, als unser Flug bereits aufgerufen wird. Wir werden unseren Flug erreichen, aber ob das auch für unser Gepäck auch gilt, bezweifeln wir stark. Hätte den angenehmen Effekt, dass mir mein Rucksack nach Hause gebracht wird. Wir erreichen unser Gate und knallen, im Glauben, die anderen Passagiere würden bereits ungeduldig in der Maschine warten, unsere Bordkarten auf den Tisch. Der Herr bittet uns jedoch, noch einmal Platz zu nehmen, und wir stellen fest, dass zum Boarding momentan noch ein Flugzeug fehlt. Wir haben also Zeit, es uns noch einmal gemütlich zu machen und die Mitreisenden zu beobachten. Die Strecke Düsseldorf-Berlin ist, auch bei Air Berlin, eine klassische Business-Verbindung. Entsprechend fallen wir hier optisch auch etwas aus dem Rahmen. Die Leute in ihren Anzügen und Kostümchen, die eifrig telefonieren und auf ihren Blackberries und Laptops rumhämmern, holen mich endgültig zurück in mein altes Leben. Etwa vierzigmal saß ich selbst so hier. Die Abflugzeit 15:05 Uhr ist inzwischen erreicht und wird nun für 16 Uhr avisiert. Kurz vor 16 Uhr steht immer noch keine Maschine bereit. Immerhin müssen wir uns keine Gedanken mehr machen, dass unser Gepäck nicht umgeladen werden könnte. Einige Wartende haben von ihren Abholern in Berlin erfahren, dass der Flug dort bereits als annulliert geführt wird. Wenig später sieht man das nun auch in Düsseldorf ein und sorgt mit der kurzen Durchsage „Der Flug AB 6444 nach Berlin-Tegel ist annulliert.“ für kurzen Aufruhr, da sich natürlich jeder den Hinweis, man würde oben am Transferschalter umgebucht, persönlich abholt. Somit verlagert sich der Mob an den Transferschalter, wo man uns mitteilt, unser Gepäck würde mit dem nächsten Air Berlin-Flug nach Berlin, etwa eine Stunde später, mitgenommen werden, während die Passagiere auf die Lufthansa, noch etwas später, umgebucht würden. Die Passagiere, die kein Gepäck aufgegeben haben, können jedoch direkt zu dem anderen Air Berlin-Flug gehen. Die Menschentraube wird dadurch kaum kleiner. Das ändert sich auch nicht nach der dritten Nachfrage, ob wir denn alle Gepäck aufgegeben hätten. Auch dem Hinweis, man könne sich auch am Ticketschalter in der Haupthalle umbuchen lassen, folgen nur wenige. Nach nochmaligem Nachzählen stellt man nun fest, dass auf dem Air Berlin-Flug ja auch noch Platz für uns ist und schickt uns hoch. Natürlich weiß man davon oben nichts, klärt das aber auf kurzem Wege und wir dürfen einsteigen. Ich verstaue meine drei kleinen Täschchen und erwecke damit den Unmut eines grimmigen grauhaarigen Herrn, der sein weißes Jackett in der Ablage gefährdet sieht. Ich meine, dieses Modell bei H&M für 19,99 € gesehen zu haben. Die Stewardess und ich belegen ihn mit der größten Strafe, die man einem solchen Profilneurotiker auferlegen kann. Völlige Ignoranz! In Berlin angekommen und von meinen Eltern nach Hause chauffiert, kippe ich meine diversen Taschen aus und mache das 10.511. Foto, welches gleichzeitig das letzte dieser Reise sein wird. Danach lasse ich mich von der Müdigkeit übermannen.

Montag, 24. Mai 2010

Good bye, America!















LOS ANGELES: Ein letztes mal wache ich im Hotelzimmer auf. Im Fernsehen laufen die aktuellen Polizeieinsätze. Der Highway 101 ist gesperrt nachdem ein Flüchtiger in seinem Auto erschossen wurde. Der Hollywood Boulevard, wo ich gestern noch langgelaufen bin, ist nach einer Schießerei in einem Restaurant ebenfalls gesperrt und die Polizei läuft für die Zuschauer gut sichtbar auf dem Dach herum. Ein ruhiger Morgen in L.A. Das ändert sich um halb neun schnell, denn nun wird auf das Medienereignis des Tages umgeschaltet. Lindsay Lohan erscheint vor Gericht zu ihrer Anhörung, warum sie ihre Entziehungskur nicht angetreten hat. Ich habe genug Zeit, meinen Rucksack ein letztes mal zu packen. Mittags muss ich das Zimmer räumen und mache mich dann auch schon auf den Weg zum Flughafen, auch wenn die Zeit großzügig bemessen ist. Für die Fahrt habe ich mir einen Limousinenservice bestellt, da dieser nicht teurer als ein Taxi ist und man zum Ende einer viermonatigen Reise ja wohl auch mal etwas dicker auftragen kann. Im schwarzen Lincoln mit verdunkelten Scheiben und weichen Ledersitzen geht es zum Flughafen. Mit dem Fahrer bin ich mir schonmal darin einig, dass Italien vor vier Jahren unverdient Weltmeister geworden ist und das sicher nicht nochmal passieren wird. Etwas Zeit habe ich am Flughafen noch zu überbrücken und platziere mich mit einem Ceasar`s Salat von McDonald`s am Fenster. Langsam wird es Zeit, die Check-In-Schalter zu öffnen, auch wenn ich am Monitor erfahre, dass sich der Abflug der Air Berlin nach Düsseldorf um eine Stunde verschiebt. Auch wenn der planmäßige Abflug erst in drei Stunden erfolgen sollte, hat sich am Schalter bereits eine Schlange gebildet, in der die Stunde Verspätung das einzige Thema ist. In exotischen Sprachen, wie Schwäbisch, Hessisch und Rheinländisch, überbietet man sich in Verspätungsgeschichten und anderen dramatischen Ereignissen, die man bereits mit Air Berlin durchleiden mußte. Ja, ich merke, es geht zurück nach Deutschland. Wahrscheinlich haben die meisten meiner Reisebegleiter trotzdem noch ein paar Stunden Zeit bis zu ihrem Anschlußflug oder der Zugabfahrt. Für mich wird es schon eng, denn die anderthalb Stunden, die ich in Düsseldorf zum Einreisen und Flugzeug wechseln haben sollte, reduziern sich somit auf dreißig Minuten. Da jedoch auch der Anschlussflug von Air Berlin durchgeführt wird, bleibe ich gelassen und denke mir, dass das Schlimmste, was mir passieren kann, eine Umbuchung auf den Flug eine Stunde später wäre. Damit kann ich nach vier Monaten wirklich leben. Die Zeit bis zum Abflug vertreibe ich mir damit, meine restlichen Dollars in Bewegung zu halten und am Fenster den Fliegern zuzusehen. Die Air Berlin kommt, wie angekündigt, mit einer Stunde Verspätung aus Düsseldorf. Es bleibt also spannend mit dem Anschlussflug.

Sonntag, 23. Mai 2010

Hollywood ruft















LOS ANGELES: Mit einem "Metro Day Pass" für fünf Dollar mache ich mich mobil und fahre zur Station "Hollywood/Vine". Ich nehme den Ausgang Richtung Hollywood Boulevard und stehe sofort auf dem Walk of Fame, auf dem, wie ich dachte, die größten Filstars der Welt mit Sternen verewigt sind. Tatsächlich ist der Weg scheinbar endlos und weniger als die Hälfte der Namen habe ich schon mal gehört. Es scheint doch nicht so viel dazu zu gehören, hier einen Stern zu bekommen. Harald Juhnke hätte insofern meiner Meinung nach längst einen verdient zwischen Filmgrößen, wie Ronald Reagan und Lassie. Bis ich mit Marlene Dietrich den ersten deutschen Namen entdecke, habe ich schon vier Frank Sinatra-Sterne überschritten. Meinen Frühstückskaffee trinke ich auf dem Hollywood Farmer's Market in einer Seitenstraße zwischen Vine Street und Hollywood Boulevard und den Hunger stille ich landestypisch bei Mc Donald's. Der Boulevard füllt sich nur langsam, doch vor dem Kodak Theatre, wo alljährlich die Oscars verliehen werden, hat sich doch bereits eine Menschentraube gebildet. Auf dem Boden sind Fuß- und Handabdrücke der größten Filmstars, wie John Wayne, und Politgrößen, wie Arnold Schwarzenegger, zu bewundern. Am Michael Jackson-Stern stehen die Groupies Schlange, um sich daneben fotografieren zu lassen. Wenn die wüssten, dass sie in der Vine Street einen identischen Stern ganz für sich hätten. Schauspieler ohne Engagement verdienen sich hier, als Charlie Chaplin oder Cat Woman verkleidet, ein paar Dollar mit Fotos. Ich trage mein Geld lieber ins "Guiness Museum", was nichts mit dem Bier, sondern mit den Weltrekorden zu tun hat. Ganz unterhaltsam, aber definitiv kein Muss, wenn man mal hier ist. Zurück in Downtown L.A. schaue ich mir noch das "Staples Center" an, das spätestens seit der Trauerfeier für Michael Jackson weltbekannt ist. Außerdem werden hier die Grammys verliehen und die Gewinner ebenfalls auf dem Gehweg verewigt. Vor dem "Nokia Theater" laufen gerade die Aufbauarbeiten für "American Idol", das Vorbild von DSDS. Ich fahre zur "Union STation", dem Hauptbahnhof, der schon einen Hauch vom alten Amerika verbreitet. Da ich noch etwas Zeit habe, schaue ich mir Chinatown an, die es aber nicht mit San Francisco aufnehmen kann. Somit verbringe ich den Abend dann doch wieder in Downtown. Ich hatte mir nicht viel von L.A. erhofft und muss sagen, dass die Stadt zwar nicht spannend, aber auch nicht unangenehm ist. Traurig, morgen weiter zu reisen, bin ich trotzdem nicht.

Samstag, 22. Mai 2010

Letzte Etappe






LOS ANGELES: Weiter geht es zur letzten Station meiner Reise. Mit United Airlines fliege ich nach Los Angeles. Ein letzter Blick über San Francisco und ab geht`s Richtung Süden. Das Gepäck lässt sich auch United mit zwanzig Dollar extra bezahlen. L.A. ist riesig. Das stelle ich schon beim Überflug fest. Leider hält heute die Radrundfahrt "Tour of California" ihr Einzelzeitfahren in der Downtown ab. Erik Zabel und Jan Ullrich sind nicht dabei. Auch Lance Armstrong musste vor ein paar Tagen nach einem Sturz aussteigen. Also muss ich für ein zweitklassig besetztes Radrennen mit dreißig Kilo auf dem Rücken einen weiten Umweg laufen, um mein Hotel, das "Stay" in der Main Street im Fashion District zu erreichen. Da es noch sehr früh ist und mein Zimmer noch nicht frei, werfe ich mein Gepäck ab und erkunde die nähere Umgebung. Nur einen Block entfernt befindet sich der Merchandise Mart, auf dem ich mich aber nicht lange aufhalten kann. Das Angebot erinnert mich sehr an unseren Kurzausflug nach Paraguay. Nur unnützer Plunder. Und auch hier wird nur Spanisch gesprochen. Also schaue ich doch lieber noch ein wenig den zweitklassigen Radfahrern zu und gehe weiter zum Grand Central Market zwischen Hill Street und Broadway. Hier werden hauptsächlich Lebensmittel gehandelt und alles wirkt sauber und geordnet, so dass man es durchaus riskieren kann, hier etwas zu Essen zu kaufen. Mein Weg führt mich dann noch zum Civic Park und zum Rathaus. Und dann ist auch die Zeit reif, mein Zimmer zu beziehen. Den Abend vertreibe ich mir dann recht entspannt in der näheren Umgebung, wobei mir die Straßen der Downtown abends nicht mehr recht geheuer sind.

Freitag, 21. Mai 2010

Zu Fuß über die Brücke















SAN FRANCISCO: Zum Frühstück begebe ich mich auf die Suche nach einem der typischen Frühstückscafés, in denen sich die Amerikaner üblicherweise den Tag einläuten. Im "Pinecrest Diner" in der Mason Street finde ich keinen Platz mehr, werde aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite fündig. Als ich mich niedergelassen habe, stelle ich fest, dass ich mich wieder in einem "Lori's Diner" befinde. Es handelt sich also offenbar um eine Kette. Die Durchlaufgeschwindigkeit wird hoch gehalten, was mir Recht ist, schließlich habe ich noch einiges vor. Auf der Rechnung finden sich beispielhafte Berechnungen wieder, wieviel ein Trinkgeld von 15 bzw. 20 Prozent wäre. Ich habe den Hinweis verstanden und starte anschließend mal wieder zu einem Gewaltmarsch. Mein erstes Ziel ist die Lombard Street und hier speziell der "Crookedest Street" genannte Teil. Das sind die engen Serpentinen, eines der bekanntesten Motive der Stadt. Weiter zum Presidio, einem ehemaligen Militärstützpunkt am Fuße der "Golden Gate Bridge", der heute ein Park ist, aber noch einen großen Militärfriedhof beherbergt. Zu Fuß laufe ich bis zur Mitte der Golden Gate Bridge. Die rote Farbe wurde hier wirklich konsequent, bis zu den Laternen, durchgezogen. Nur die blauen Krisentelefone, die potenzielle Selbstmörder umstimmen sollen, heben sich davon etwas ab. Auf der Brücke winkt mir eine Frau freundlich zu und grüßt mich im Vorbeigehen. Es ist nicht das übliche "Hihowareyoudoing", was man hier auch mal einem Fremden gern zuwirft. Sie scheint mich mit irgend jemandem zu verwechseln, denn ich wüßte nicht, wo ich sie schon gesehen haben könnte. Etwas frische Seeluft schnappe ich am Baker Beach und im Golden Gaten Park. Der Tag ist schon alt und die Beine werden langsam schwer. Also entscheide ich mich für die Strassenbahn und die U-Bahn, um zur "Powell Street Station" zu gelangen, von der aus ich ins Hotel laufen kann. Eine Stärkung erhalte ich in Tad's Steakhouse. Auch, wenn mit mir nur zwei Gäste hier sitzen, lassen es sich die Betreiber nicht nehmen, mir einen Pager auf mein Tablett zu legen. Wenn der anfängt zu blinken und zu vibrieren, kann ich mein Essen abholen. Die Entfernung zwischen Sender und Empfänger beträgt etwa fünf Meter und hätte sich auch auf traditionelle Weise überbrücken lassen. Aber, warum damit hinter`m Berg halten, wenn man so modern ausgestattet ist.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Durch San Francisco in Jeans















SAN FRANCISCO: Ich kaufe mir ein MUNI-Tagesticket für 13 Dollar und fahre zunächst mit der legendären Cable Car von "Market Street" zur "Fisherman's Wharf". So früh am Morgen sind die Wartezeiten noch kurz, denn natürlich gehört es zum Pflichtprogramm eines jeden San Francisco-Besuchers, einmal mit dieser Bahn zu fahren. Aber auch einige Einheimische nutzen die Bahn, um zur Arbeit zu kommen. Es empfiehlt sich, eine der Linien von Beginn an zu fahren, da die Möglichkeiten, unterwegs zuzusteigen, begrenzt sind. Die Wagen sind eben sehr klein und die Sitzplätze schnell vergeben. Was bleibt sind bestenfalls noch Stehplätze an den Haltestangen außen. Jeder Wagen ist mit zwei Fahrern besetzt, was insbesondere an den Endhaltestellen wichtig ist, da die Wagen auf eine Drehscheiben gefahren, von Hand gedreht und wieder in die Gleise geschoben werden. Die "Fisherman`s Wharf" hat heute nicht mehr viel von einem Fischereihafen, sondern ist vielmehr Shopping Center und Amüsierviertel. Insbesondere fehlt der Fischgeruch, den die Seelöwen erfolgreich verdrängt haben. Ich entschließe mich, von Pier 39 an Bord der "Golden Bear" von der "Blue & Gold Fleet" nach Alcatraz und zur Golden Gate Bridge zu fahren. Die Fahrt dauert neunzig Minuten und lüftet im Unterschied zur 60-Minuten-Tour auch das Geheimnis, was sich auf der Rückseite der Gefängnisinsel Alcatraz verbirgt. Darüber darf ich natürlich nicht reden. An Bord wird Japanisch und Chinesisch gesprochen, was meine Kommunikativität etwas einschränkt. Nach der Rückkehr kan ich am Pier dem Obsthändler nicht widerstehen und kaufe ihm acht Erdbeeren ab. Da diese kinderfaustgroß sind, ergeben sie eine volle Mahlzeit. Ich laufe die Straße "The Embarcadero" entlang, die immer am Ufer entlang verläuft. Dann sehe ich mir noch einmal Chinatown bei Tage an. Es ist jetzt schon wesentlich belebter, aber zum Abendessen gehe ich dann doch in "Lori's Diner".Ich war nun schon zweimal in New York und einmal auf Hawaii. Um es perfekt zu machen, ging ich heute, wenn schon nicht in zerrissenen, dann doch nach dem Frühstücks-Hot Dog wenigstens in bekleckerten Jeans durch San Francisco. Die Stadt platzt vor Charme und kann es glatt mit Kapstadt aufnehmen. Die Lage an der Bucht, die Sonne, die vielen alten Gebäude und der Menschenmix sowie ein entspannter Lebensrhythmus machen das Leben hier sehr angenehm.