Mittwoch, 26. Mai 2010

Zurück in der Realität





















BERLIN: Es ist etwas ungewohnt, in einer richtigen Wohnung aufzuwachen, deutsche Nachrichten zu schauen und seine Sachen nicht aus dem Rucksack, sondern aus dem Schrank zu nehmen. Um mich daran zu gewöhnen, werde ich wohl noch ein paar Tage brauchen. Die ersten Erlebnisse in Berlin nach so langer Zeit sind auch ganz amüsant. Bevor ich das Haus verlasse, schaue ich instinktiv nach meiner Kamera und beim Einkauf überlege ich erstmal, welchen Wechselkurs ich gerade ansetzen muss. Vor mir liegen spannende Wochen. Jobsuche, Studium und dann steht natürlich im Juli noch die Kilimandscharo-Besteigung an. Aber die vergangenen vier Monate waren wahrscheinlich die spannendste Zeit meines Lebens und heute ist ein guter Zeitpunkt, auch diesen Blog zu schließen. Ob mich die Zeit verändert hat, zum Guten oder Schlechten, ob es mich persönlich weiter bringt oder zurück wirft, kann ich heute noch nicht sagen. Wie auch immer würde es mich nicht davon abhalten, ein solches Abenteuer zu wiederholen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Schöner, als Søren Kierkegaard hätte ich es auch nicht sagen können: "Das Leben kann nur nach hinten verstanden werden, muss aber nach vorne gelebt werden."

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