LOS ANGELES: Mit einem "Metro Day Pass" für fünf Dollar mache ich mich mobil und fahre zur Station "Hollywood/Vine". Ich nehme den Ausgang Richtung Hollywood Boulevard und stehe sofort auf dem Walk of Fame, auf dem, wie ich dachte, die größten Filstars der Welt mit Sternen verewigt sind. Tatsächlich ist der Weg scheinbar endlos und weniger als die Hälfte der Namen habe ich schon mal gehört. Es scheint doch nicht so viel dazu zu gehören, hier einen Stern zu bekommen. Harald Juhnke hätte insofern meiner Meinung nach längst einen verdient zwischen Filmgrößen, wie Ronald Reagan und Lassie. Bis ich mit Marlene Dietrich den ersten deutschen Namen entdecke, habe ich schon vier Frank Sinatra-Sterne überschritten. Meinen Frühstückskaffee trinke ich auf dem Hollywood Farmer's Market in einer Seitenstraße zwischen Vine Street und Hollywood Boulevard und den Hunger stille ich landestypisch bei Mc Donald's. Der Boulevard füllt sich nur langsam, doch vor dem Kodak Theatre, wo alljährlich die Oscars verliehen werden, hat sich doch bereits eine Menschentraube gebildet. Auf dem Boden sind Fuß- und Handabdrücke der größten Filmstars, wie John Wayne, und Politgrößen, wie Arnold Schwarzenegger, zu bewundern. Am Michael Jackson-Stern stehen die Groupies Schlange, um sich daneben fotografieren zu lassen. Wenn die wüssten, dass sie in der Vine Street einen identischen Stern ganz für sich hätten. Schauspieler ohne Engagement verdienen sich hier, als Charlie Chaplin oder Cat Woman verkleidet, ein paar Dollar mit Fotos. Ich trage mein Geld lieber ins "Guiness Museum", was nichts mit dem Bier, sondern mit den Weltrekorden zu tun hat. Ganz unterhaltsam, aber definitiv kein Muss, wenn man mal hier ist. Zurück in Downtown L.A. schaue ich mir noch das "Staples Center" an, das spätestens seit der Trauerfeier für Michael Jackson weltbekannt ist. Außerdem werden hier die Grammys verliehen und die Gewinner ebenfalls auf dem Gehweg verewigt. Vor dem "Nokia Theater" laufen gerade die Aufbauarbeiten für "American Idol", das Vorbild von DSDS. Ich fahre zur "Union STation", dem Hauptbahnhof, der schon einen Hauch vom alten Amerika verbreitet. Da ich noch etwas Zeit habe, schaue ich mir Chinatown an, die es aber nicht mit San Francisco aufnehmen kann. Somit verbringe ich den Abend dann doch wieder in Downtown. Ich hatte mir nicht viel von L.A. erhofft und muss sagen, dass die Stadt zwar nicht spannend, aber auch nicht unangenehm ist. Traurig, morgen weiter zu reisen, bin ich trotzdem nicht.
Sonntag, 23. Mai 2010
Hollywood ruft
LOS ANGELES: Mit einem "Metro Day Pass" für fünf Dollar mache ich mich mobil und fahre zur Station "Hollywood/Vine". Ich nehme den Ausgang Richtung Hollywood Boulevard und stehe sofort auf dem Walk of Fame, auf dem, wie ich dachte, die größten Filstars der Welt mit Sternen verewigt sind. Tatsächlich ist der Weg scheinbar endlos und weniger als die Hälfte der Namen habe ich schon mal gehört. Es scheint doch nicht so viel dazu zu gehören, hier einen Stern zu bekommen. Harald Juhnke hätte insofern meiner Meinung nach längst einen verdient zwischen Filmgrößen, wie Ronald Reagan und Lassie. Bis ich mit Marlene Dietrich den ersten deutschen Namen entdecke, habe ich schon vier Frank Sinatra-Sterne überschritten. Meinen Frühstückskaffee trinke ich auf dem Hollywood Farmer's Market in einer Seitenstraße zwischen Vine Street und Hollywood Boulevard und den Hunger stille ich landestypisch bei Mc Donald's. Der Boulevard füllt sich nur langsam, doch vor dem Kodak Theatre, wo alljährlich die Oscars verliehen werden, hat sich doch bereits eine Menschentraube gebildet. Auf dem Boden sind Fuß- und Handabdrücke der größten Filmstars, wie John Wayne, und Politgrößen, wie Arnold Schwarzenegger, zu bewundern. Am Michael Jackson-Stern stehen die Groupies Schlange, um sich daneben fotografieren zu lassen. Wenn die wüssten, dass sie in der Vine Street einen identischen Stern ganz für sich hätten. Schauspieler ohne Engagement verdienen sich hier, als Charlie Chaplin oder Cat Woman verkleidet, ein paar Dollar mit Fotos. Ich trage mein Geld lieber ins "Guiness Museum", was nichts mit dem Bier, sondern mit den Weltrekorden zu tun hat. Ganz unterhaltsam, aber definitiv kein Muss, wenn man mal hier ist. Zurück in Downtown L.A. schaue ich mir noch das "Staples Center" an, das spätestens seit der Trauerfeier für Michael Jackson weltbekannt ist. Außerdem werden hier die Grammys verliehen und die Gewinner ebenfalls auf dem Gehweg verewigt. Vor dem "Nokia Theater" laufen gerade die Aufbauarbeiten für "American Idol", das Vorbild von DSDS. Ich fahre zur "Union STation", dem Hauptbahnhof, der schon einen Hauch vom alten Amerika verbreitet. Da ich noch etwas Zeit habe, schaue ich mir Chinatown an, die es aber nicht mit San Francisco aufnehmen kann. Somit verbringe ich den Abend dann doch wieder in Downtown. Ich hatte mir nicht viel von L.A. erhofft und muss sagen, dass die Stadt zwar nicht spannend, aber auch nicht unangenehm ist. Traurig, morgen weiter zu reisen, bin ich trotzdem nicht.
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