KAPSTADT: Kurz nach 9 Uhr morgens betreten wir in Kapstadt mal wieder afrikanischen Boden. Es ist noch kein Jahr her, dass wir zusammen in Namibia waren. Und jetzt bin ich wieder hier und es wird nicht mein einziger Afrikabesuch in diesem Jahr bleiben. Wieder in Afrika. Mein Afrika! Da kann sich Amerika noch so anstrengen. Dieser Kontinent hat es mir angetan. Mein erster und bisher einziger Besuch in Kapstadt liegt allerdings schon fast acht Jahre zurück. Mit Malaysia Airlines sind wir die Nacht durch geflogen. Zwei Europäer reisen mit einer asiatischen Fluggesellschaft von Amerika nach Afrika. Das ist Globalisierung. Das Entertainmentangebot hat den Flug kurzweilig gemacht. Zwei, in Deutschland noch unbekannte, Simpsons-Folgen, eine Reportage über Fußball in Berlin und ein paar Spielchen. Dazu das ausbaufähige Catering und der achtstündige Flug vergeht quasi im Handumdrehen. Unser Mitleid gilt nur den Fluggästen, die in Kapstadt nicht aussteigen, sondern weiter über Johannesburg nach Kuala Lumpur fliegen müssen. Etwas gerädert sind wir auch und ein Shuttle Service bringt uns zum Hotel Cape Diamond in der Longmarket Street, sehr gepflegt und durch seine Lage bestechend. Die Badewanne im Zimmer entspricht allerdings nicht unseren Vorstellungen und wir können zum Glück noch in ein Zimmer mit separatem Bad wechseln. Unsere Ankunft begehen wir mit einem Sandwich und einem Salat auf einem der Balkone in der Long Street. Auch wenn hier Herbst ist, sind die Temperaturen sommerlich warm. Die Stimmung in der Stadt ist gelassen und entspannt. Von Fußballfieber ist knapp zwei Monate vor Beginn der WM noch keine Spur. Dass sich das Land im Endspurt befindet ist jedoch unübersehbar. An vielen Ecken wird noch gewerkelt, werden Baugruben eilig verscharrt und Pflanzen an Stellen ausgesetzt, wo diese die WM nicht weit überdauern werden. Das Restaurant „Mama Africa“, wo man damals meine Kreditkarte kopiert hat und damit in Griechenland auf Shoppingtour gehen wollte, lassen wir links liegen. Wie auch schon vor acht Jahren treibt uns der strahlend blaue Himmel gleich am ersten Tag mit dem Taxi zur Cable Car Station und rauf auf den Tafelberg, von wo aus wir uns von der Stadt mit traumhaftem Blick zum Lions Head, zum Kap der guten Hoffnung, auf das neue Stadion und zwei Ozeane willkommen heißen lassen. Den Rückweg von der Talstation der Seilbahn ins Hotel nehmen wir zu Fuß. Der Schlafentzug fordert allmählich Tribut und so plätschern die restlichen Stunden des Tages so dahin.
Montag, 12. April 2010
Mein Afrika
KAPSTADT: Kurz nach 9 Uhr morgens betreten wir in Kapstadt mal wieder afrikanischen Boden. Es ist noch kein Jahr her, dass wir zusammen in Namibia waren. Und jetzt bin ich wieder hier und es wird nicht mein einziger Afrikabesuch in diesem Jahr bleiben. Wieder in Afrika. Mein Afrika! Da kann sich Amerika noch so anstrengen. Dieser Kontinent hat es mir angetan. Mein erster und bisher einziger Besuch in Kapstadt liegt allerdings schon fast acht Jahre zurück. Mit Malaysia Airlines sind wir die Nacht durch geflogen. Zwei Europäer reisen mit einer asiatischen Fluggesellschaft von Amerika nach Afrika. Das ist Globalisierung. Das Entertainmentangebot hat den Flug kurzweilig gemacht. Zwei, in Deutschland noch unbekannte, Simpsons-Folgen, eine Reportage über Fußball in Berlin und ein paar Spielchen. Dazu das ausbaufähige Catering und der achtstündige Flug vergeht quasi im Handumdrehen. Unser Mitleid gilt nur den Fluggästen, die in Kapstadt nicht aussteigen, sondern weiter über Johannesburg nach Kuala Lumpur fliegen müssen. Etwas gerädert sind wir auch und ein Shuttle Service bringt uns zum Hotel Cape Diamond in der Longmarket Street, sehr gepflegt und durch seine Lage bestechend. Die Badewanne im Zimmer entspricht allerdings nicht unseren Vorstellungen und wir können zum Glück noch in ein Zimmer mit separatem Bad wechseln. Unsere Ankunft begehen wir mit einem Sandwich und einem Salat auf einem der Balkone in der Long Street. Auch wenn hier Herbst ist, sind die Temperaturen sommerlich warm. Die Stimmung in der Stadt ist gelassen und entspannt. Von Fußballfieber ist knapp zwei Monate vor Beginn der WM noch keine Spur. Dass sich das Land im Endspurt befindet ist jedoch unübersehbar. An vielen Ecken wird noch gewerkelt, werden Baugruben eilig verscharrt und Pflanzen an Stellen ausgesetzt, wo diese die WM nicht weit überdauern werden. Das Restaurant „Mama Africa“, wo man damals meine Kreditkarte kopiert hat und damit in Griechenland auf Shoppingtour gehen wollte, lassen wir links liegen. Wie auch schon vor acht Jahren treibt uns der strahlend blaue Himmel gleich am ersten Tag mit dem Taxi zur Cable Car Station und rauf auf den Tafelberg, von wo aus wir uns von der Stadt mit traumhaftem Blick zum Lions Head, zum Kap der guten Hoffnung, auf das neue Stadion und zwei Ozeane willkommen heißen lassen. Den Rückweg von der Talstation der Seilbahn ins Hotel nehmen wir zu Fuß. Der Schlafentzug fordert allmählich Tribut und so plätschern die restlichen Stunden des Tages so dahin.
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