BUENOS AIRES: Wir freuen uns auf einen entspannten Tag im Freibad. Im Parque Norte ist eines und wir besteigen den Bus Richtung Universität. Der Park liegt irgendwo zwischen dem Inlandsflughafen „Jorge Newberry“ und der Uni. Aus dem Bus erspähen wir den Park nicht. Wir laufen also von der Uni zurück und fragen im christlichen Themenpark, zu dem vermutlich nur Schulklassen im Religionsunterricht genötigt werden, nach dem Weg. Sie versuchen ihn uns zu erklären. Wir verstehen zwar nicht ganz, aber wir verstehen, dass das Freibad ohnehin geschlossen ist. Somit erfährt unser Tagesplan eine geringfügige Änderung. Vorher lassen wir aber noch von einem Steg den Blick über das azurbraune Delta des Rio de la Plata schweifen und sehen am Horizont die Skyline von Montevideo in Uruguay, einem der wenigen Länder in Südamerika, die wohl auf unseren Besuch weiter warten müssen. Anschließend besteigen wir den Bus zur Plaza Italia und schlendern ein wenig durch den Botanischen Garten und anschließend durch den Stadtteil Palermo. In diesem Zusammenhang müssen wir feststellen, dass wir an unserem ersten Tag in Buenos Aires nicht in Palermo, sondern in Puerto Madero waren. Das gastronomische Angebot an der Plaza Cortázar ist scheinbar unendlich und die Atmosphäre trotz des Trödelmarktes angenehm entspannt. Wir entscheiden uns für das „Prologo“. Noch ein Eis auf die Hand und zurück zur Plaza Italia, von wo aus wir uns einen Bus Richtung Plaza de Mayo suchen. Nun gibt es in Argentinien sogar einen 2-Pesos-Schein, was in Geld 40 Cent entspricht. Im Bus kann man seine 1,20 Pesos aber nur in Hartgeld entrichten, was ich kurz zuvor großzügig an die Straßenmusikanten verteilt habe. Ein älterer Herr rettet jedoch die Busfahrt, indem er mir meinen letzten 2-Pesos-Schein in Hartgeld wechselt. Zurück im Hostel komme ich an der Bar ich mit einem anderen Deutschen aus der Nähe von München ins Gespräch und merke mal wieder, dass ich langsam dem Jugendherbergsalter entwachse, als er mich zuerst mit „Sie“ anspricht, was ich ihm schnell austreibe. Er ist für sieben Wochen in Argentinien und Chile, um Spanisch zu lernen. Sein Budget reichte nur für ein Bett in einem Achtmannzimmer, wovon er gehörig die Nase voll hat. Zumal er jeden Morgen um 9 Uhr in der Schule sein muss. Abends fahren wir mit der U-Bahn, nachdem wir zunächst in die falsche Richtung gefahren sind, in das „El Ateneo“ in der Santa Clara 1860. Das Gebäude war mal ein Theater und beherbergt heute eine Buchhandlung dussmann`schen Ausmaßes. Wir beschließen, zurück zu laufen. Gerade noch gejammert, wie weit es doch sei, stehen wir plötzlich auf der Avenida 9 de Julio. Allerdings am anderen Ende und damit weit genug, um weiter zu jammern. Trotzdem schaffen wir es noch und kehren an der Ecke zu unserem Hostel noch auf ein Bier und etwas zu Essen ein. Den Plan, unsere Essgewohnheiten argentinischen Gepflogenheiten anzupassen, verwirklichen wir etwas halbherzig. Zwar essen wir jetzt schon mittags warm und üppig, lassen aber deshalb noch nicht das warme Abendessen wegfallen.
Freitag, 26. März 2010
Die Entdeckung von Palermo
BUENOS AIRES: Wir freuen uns auf einen entspannten Tag im Freibad. Im Parque Norte ist eines und wir besteigen den Bus Richtung Universität. Der Park liegt irgendwo zwischen dem Inlandsflughafen „Jorge Newberry“ und der Uni. Aus dem Bus erspähen wir den Park nicht. Wir laufen also von der Uni zurück und fragen im christlichen Themenpark, zu dem vermutlich nur Schulklassen im Religionsunterricht genötigt werden, nach dem Weg. Sie versuchen ihn uns zu erklären. Wir verstehen zwar nicht ganz, aber wir verstehen, dass das Freibad ohnehin geschlossen ist. Somit erfährt unser Tagesplan eine geringfügige Änderung. Vorher lassen wir aber noch von einem Steg den Blick über das azurbraune Delta des Rio de la Plata schweifen und sehen am Horizont die Skyline von Montevideo in Uruguay, einem der wenigen Länder in Südamerika, die wohl auf unseren Besuch weiter warten müssen. Anschließend besteigen wir den Bus zur Plaza Italia und schlendern ein wenig durch den Botanischen Garten und anschließend durch den Stadtteil Palermo. In diesem Zusammenhang müssen wir feststellen, dass wir an unserem ersten Tag in Buenos Aires nicht in Palermo, sondern in Puerto Madero waren. Das gastronomische Angebot an der Plaza Cortázar ist scheinbar unendlich und die Atmosphäre trotz des Trödelmarktes angenehm entspannt. Wir entscheiden uns für das „Prologo“. Noch ein Eis auf die Hand und zurück zur Plaza Italia, von wo aus wir uns einen Bus Richtung Plaza de Mayo suchen. Nun gibt es in Argentinien sogar einen 2-Pesos-Schein, was in Geld 40 Cent entspricht. Im Bus kann man seine 1,20 Pesos aber nur in Hartgeld entrichten, was ich kurz zuvor großzügig an die Straßenmusikanten verteilt habe. Ein älterer Herr rettet jedoch die Busfahrt, indem er mir meinen letzten 2-Pesos-Schein in Hartgeld wechselt. Zurück im Hostel komme ich an der Bar ich mit einem anderen Deutschen aus der Nähe von München ins Gespräch und merke mal wieder, dass ich langsam dem Jugendherbergsalter entwachse, als er mich zuerst mit „Sie“ anspricht, was ich ihm schnell austreibe. Er ist für sieben Wochen in Argentinien und Chile, um Spanisch zu lernen. Sein Budget reichte nur für ein Bett in einem Achtmannzimmer, wovon er gehörig die Nase voll hat. Zumal er jeden Morgen um 9 Uhr in der Schule sein muss. Abends fahren wir mit der U-Bahn, nachdem wir zunächst in die falsche Richtung gefahren sind, in das „El Ateneo“ in der Santa Clara 1860. Das Gebäude war mal ein Theater und beherbergt heute eine Buchhandlung dussmann`schen Ausmaßes. Wir beschließen, zurück zu laufen. Gerade noch gejammert, wie weit es doch sei, stehen wir plötzlich auf der Avenida 9 de Julio. Allerdings am anderen Ende und damit weit genug, um weiter zu jammern. Trotzdem schaffen wir es noch und kehren an der Ecke zu unserem Hostel noch auf ein Bier und etwas zu Essen ein. Den Plan, unsere Essgewohnheiten argentinischen Gepflogenheiten anzupassen, verwirklichen wir etwas halbherzig. Zwar essen wir jetzt schon mittags warm und üppig, lassen aber deshalb noch nicht das warme Abendessen wegfallen.
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