BUENOS AIRES: Der Tag steht in Argentinien ganz im Zeichen des größten Klassikers des argentinischen Fußballs. Um 15:45 Uhr ist Anstoß zwischen den Boca Juniors und River Plate. Die Mehrheit scheint hier eindeutig auf Seiten von Boca, dem Maradona-Ex-Club. Als wir etwa halb zwei das Haus verlassen, sind nur noch einige wenige Fans auf den Straßen zu sehen. Die meisten dürften längst im Stadion sein oder in dem Viertel rund um das Stadion, das wir ja bereits gestern erkundet hatten. Wir wollen unseren Tagesrhythmus an dem der Argentinier etwas anpassen und begeben uns bereits jetzt auf die Suche nach einem Steak. In der Avenida Peru werden wir fündig und bekommen das bisher beste argentinische Steak serviert. Wir lernen auch langsam den Unterschied zwischen Lomo, Costilla und Chorizo, die derzeit in dieser Reihenfolge unseren Geschmack treffen. Es ist Anpfiffzeit im Boca-Stadion, als wir getrennt zum Shoppingbummel aufbrechen. Eine Uhr braucht man nicht, um das zu merken. Aus keinem Autoradio tönt Musik, in jedem Restaurant läuft das Spiel im Fernsehen und die, die zu wenig Hunger oder Geld für einen Restaurantbesuch haben, drücken sich die Nasen an den Fensterscheiben platt. Ich verschiebe den Shoppingbummel auf später, um mir vorher das Spiel auf der Leinwand im Hostel anzusehen. Auf dem Weg dahin verheißt ein Hupkonzert das 1:0 für Boca. Das Spiel endet 2:0 und ich finde doch noch die Zeit, mir eine neue 16 GB-Speicherkarte für die nächsten 3000 Fotos zu kaufen. Den Abend nutze ich noch für ein paar Nachtaufnahmen in der Innenstadt. Aus dem Internet empfangen wir immer wieder interessante Neuigkeiten von früheren Reisebekanntschaften. Sie sind ja alle irgendwie auf außergewöhnlichen Pfaden unterwegs. Fiona und Audrey schreiben aus Neuseeland, Joanne und Warren liegen gerade im Schiff vor der Antarktis. Ja, es gibt noch viel zu entdecken. Eine Weltreise reicht da wohl nicht.
Donnerstag, 25. März 2010
Derbyfieber
BUENOS AIRES: Der Tag steht in Argentinien ganz im Zeichen des größten Klassikers des argentinischen Fußballs. Um 15:45 Uhr ist Anstoß zwischen den Boca Juniors und River Plate. Die Mehrheit scheint hier eindeutig auf Seiten von Boca, dem Maradona-Ex-Club. Als wir etwa halb zwei das Haus verlassen, sind nur noch einige wenige Fans auf den Straßen zu sehen. Die meisten dürften längst im Stadion sein oder in dem Viertel rund um das Stadion, das wir ja bereits gestern erkundet hatten. Wir wollen unseren Tagesrhythmus an dem der Argentinier etwas anpassen und begeben uns bereits jetzt auf die Suche nach einem Steak. In der Avenida Peru werden wir fündig und bekommen das bisher beste argentinische Steak serviert. Wir lernen auch langsam den Unterschied zwischen Lomo, Costilla und Chorizo, die derzeit in dieser Reihenfolge unseren Geschmack treffen. Es ist Anpfiffzeit im Boca-Stadion, als wir getrennt zum Shoppingbummel aufbrechen. Eine Uhr braucht man nicht, um das zu merken. Aus keinem Autoradio tönt Musik, in jedem Restaurant läuft das Spiel im Fernsehen und die, die zu wenig Hunger oder Geld für einen Restaurantbesuch haben, drücken sich die Nasen an den Fensterscheiben platt. Ich verschiebe den Shoppingbummel auf später, um mir vorher das Spiel auf der Leinwand im Hostel anzusehen. Auf dem Weg dahin verheißt ein Hupkonzert das 1:0 für Boca. Das Spiel endet 2:0 und ich finde doch noch die Zeit, mir eine neue 16 GB-Speicherkarte für die nächsten 3000 Fotos zu kaufen. Den Abend nutze ich noch für ein paar Nachtaufnahmen in der Innenstadt. Aus dem Internet empfangen wir immer wieder interessante Neuigkeiten von früheren Reisebekanntschaften. Sie sind ja alle irgendwie auf außergewöhnlichen Pfaden unterwegs. Fiona und Audrey schreiben aus Neuseeland, Joanne und Warren liegen gerade im Schiff vor der Antarktis. Ja, es gibt noch viel zu entdecken. Eine Weltreise reicht da wohl nicht.
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