GALAPAGOS: Die Nacht war unruhiger als erwartet. Nachts um 1 Uhr haben wir Kurs auf die Insel Floreana genommen. Der Wellengang unterwegs war heftig und hätte uns beinahe aus den Kojen geschüttelt. Erschwerend kam hinzu, dass unsere bis dahin bereits geleerten Bierflaschen mehrmals die Kajüte ausgemessen hatten, bevor wir sie, gemäß den internationalen Sicherheitsrichtlinien, zwischen den Schwimmwesten einklemmten. Irgendwie ist es uns dann doch noch gelungen einzuschlafen und munter um 6:45 Uhr beim Frühstück zu erscheinen. Nach dem Frühstück haben wir uns in Schlauchbooten auf den Weg gemacht, die Insel zu erkunden. Seelöwen und Wasserschildkröten haben uns dabei begleitet und auch ein Galapagos-Pinguin und ein paar Blaufußtölpel gaben sich die Ehre. An einer flachen Stelle haben wir dann Floreana Island betreten und uns an die Besteigung des Baronesa`s Hills gemacht. Unser Weg war gesäumt von Iguanas aller Farben, Formen und Größen. Nach unserer kleinen Wanderung sind wir in eine Bucht gefahren und haben uns mit Taucherflossen, Brillen und Schnorcheln bewaffnet, um die Unterwasserwelt zu erforschen. Die Seelöwen waren nicht weniger an uns interessiert, als wir an ihnen und so war die Tuchfühlung zuweilen enger als gewünscht. Aber es war ein Riesenspaß, besonders für die Meeresbewohner. Zurück an Bord und mit trockenen Sachen haben wir uns die Bäche gefüllt und eine zweistündige Siesta eingelegt. Am Nachmittag sind wir dann in der Bucht von Punta Cormoran an Land gegangen und haben dabei viele Flamingos gesehen. Ein weiterer Schnorchelgang sollte den Tag abrunden. Wir haben ihn allerdings etwas kürzer gehalten, denn die Strömungen hier sind stark und unberechenbar. Unser Schlauchbootkapitän konnte mit einem Wundermittel gegen beschlagene Taucherbrillen helfen. Dann hat er mich allerdings vergessen, was mich nicht nervös machen würde, wäre die Strömung nicht so stark, dass ich mit geballter Kraft gerade einmal auf der Stelle bleiben kann. Zum Glück hat er mein Winken gesehen und mich dann doch noch abgeholt, um mich wenig später an einer ruhigeren Stelle wieder auszusetzen. Den wieder einmal sehr aktiven Seelöwen wurde diesmal allerdings die Show von einem kleinen Hai gestohlen, der unter uns durch tauchte. Jetzt am Abend haben wir uns wieder auf eine ca. sechsstündige Fahrt gemacht, was für den Schlaf nichts Gutes erahnen lässt.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Landgang auf Floreana
GALAPAGOS: Die Nacht war unruhiger als erwartet. Nachts um 1 Uhr haben wir Kurs auf die Insel Floreana genommen. Der Wellengang unterwegs war heftig und hätte uns beinahe aus den Kojen geschüttelt. Erschwerend kam hinzu, dass unsere bis dahin bereits geleerten Bierflaschen mehrmals die Kajüte ausgemessen hatten, bevor wir sie, gemäß den internationalen Sicherheitsrichtlinien, zwischen den Schwimmwesten einklemmten. Irgendwie ist es uns dann doch noch gelungen einzuschlafen und munter um 6:45 Uhr beim Frühstück zu erscheinen. Nach dem Frühstück haben wir uns in Schlauchbooten auf den Weg gemacht, die Insel zu erkunden. Seelöwen und Wasserschildkröten haben uns dabei begleitet und auch ein Galapagos-Pinguin und ein paar Blaufußtölpel gaben sich die Ehre. An einer flachen Stelle haben wir dann Floreana Island betreten und uns an die Besteigung des Baronesa`s Hills gemacht. Unser Weg war gesäumt von Iguanas aller Farben, Formen und Größen. Nach unserer kleinen Wanderung sind wir in eine Bucht gefahren und haben uns mit Taucherflossen, Brillen und Schnorcheln bewaffnet, um die Unterwasserwelt zu erforschen. Die Seelöwen waren nicht weniger an uns interessiert, als wir an ihnen und so war die Tuchfühlung zuweilen enger als gewünscht. Aber es war ein Riesenspaß, besonders für die Meeresbewohner. Zurück an Bord und mit trockenen Sachen haben wir uns die Bäche gefüllt und eine zweistündige Siesta eingelegt. Am Nachmittag sind wir dann in der Bucht von Punta Cormoran an Land gegangen und haben dabei viele Flamingos gesehen. Ein weiterer Schnorchelgang sollte den Tag abrunden. Wir haben ihn allerdings etwas kürzer gehalten, denn die Strömungen hier sind stark und unberechenbar. Unser Schlauchbootkapitän konnte mit einem Wundermittel gegen beschlagene Taucherbrillen helfen. Dann hat er mich allerdings vergessen, was mich nicht nervös machen würde, wäre die Strömung nicht so stark, dass ich mit geballter Kraft gerade einmal auf der Stelle bleiben kann. Zum Glück hat er mein Winken gesehen und mich dann doch noch abgeholt, um mich wenig später an einer ruhigeren Stelle wieder auszusetzen. Den wieder einmal sehr aktiven Seelöwen wurde diesmal allerdings die Show von einem kleinen Hai gestohlen, der unter uns durch tauchte. Jetzt am Abend haben wir uns wieder auf eine ca. sechsstündige Fahrt gemacht, was für den Schlaf nichts Gutes erahnen lässt.
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