GALAPAGOS: Wir mussten in der vergangenen Nacht unsere Prioritäten neu definieren. Es ging nicht mehr darum, auszuschlafen. Ziel muss es sein, den Mageninhalt bei sich zu behalten und die Koje nicht unfreiwillig zu verlassen. Nachdem wir dann doch noch ein wenig schlafen konnten, sind wir in der Gardner Bay aufgewacht und haben dort nach dem Frühstück Espanola Island betreten. Hunderte von Seelöwen und Iguanas waren allerdings schon vor uns da. Einem von ihnen bin ich wohl ein wenig zu nahe gekommen und habe auf sein Bellen mit einem geordneten Rückzug geantwortet. Nachdem wir sie ausführlich begutachtet und zigfach fotografiert hatten, blieb noch Zeit für einen weiteren Schnorchelgang. Zurück an Bord lohnte es sich nicht, sich aus den nassen Klamotten zu pellen, denn schon zwanzig Minuten später bot sich uns die nächste Gelegenheit zum Schnorcheln, diesmal in einem Vulkanloch, wo wir wieder mal nach Herzenslust von Seelöwen animiert wurden. Oder andersrum. Pablo übte sich im Wetttauchen mit ihm und hatte trotz einer beeindruckenden Tauchtiefe von 4-6 Metern keine Chance. Ein paar Trompetenfische und Stingrays rundeten unseren letzten Schnorchelgang ab. Ich habe jetzt auch erstmal genug davon und so war unsere nachmittägliche Wanderung auf der Insel Espanola eine willkommene Abwechslung. Die Insel ist vor allem für ihre Vogelvielfalt bekannt, leider aber auch für die vielen Moskitos. Nach der Rückkehr auf unser Boot haben wir sofort wieder die Segel gesetzt in Richtung Baltra, wo wir morgen wieder den Flieger Richtung Zivilisation besteigen werden. Die Fahrt wird bis in die frühen Morgenstunden dauern, aber die Crew hat versprochen, dass dieses Teilstück ruhiger und magenfreundlicher wird. Mehr dazu morgen.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Der Morgen danach
GALAPAGOS: Wir mussten in der vergangenen Nacht unsere Prioritäten neu definieren. Es ging nicht mehr darum, auszuschlafen. Ziel muss es sein, den Mageninhalt bei sich zu behalten und die Koje nicht unfreiwillig zu verlassen. Nachdem wir dann doch noch ein wenig schlafen konnten, sind wir in der Gardner Bay aufgewacht und haben dort nach dem Frühstück Espanola Island betreten. Hunderte von Seelöwen und Iguanas waren allerdings schon vor uns da. Einem von ihnen bin ich wohl ein wenig zu nahe gekommen und habe auf sein Bellen mit einem geordneten Rückzug geantwortet. Nachdem wir sie ausführlich begutachtet und zigfach fotografiert hatten, blieb noch Zeit für einen weiteren Schnorchelgang. Zurück an Bord lohnte es sich nicht, sich aus den nassen Klamotten zu pellen, denn schon zwanzig Minuten später bot sich uns die nächste Gelegenheit zum Schnorcheln, diesmal in einem Vulkanloch, wo wir wieder mal nach Herzenslust von Seelöwen animiert wurden. Oder andersrum. Pablo übte sich im Wetttauchen mit ihm und hatte trotz einer beeindruckenden Tauchtiefe von 4-6 Metern keine Chance. Ein paar Trompetenfische und Stingrays rundeten unseren letzten Schnorchelgang ab. Ich habe jetzt auch erstmal genug davon und so war unsere nachmittägliche Wanderung auf der Insel Espanola eine willkommene Abwechslung. Die Insel ist vor allem für ihre Vogelvielfalt bekannt, leider aber auch für die vielen Moskitos. Nach der Rückkehr auf unser Boot haben wir sofort wieder die Segel gesetzt in Richtung Baltra, wo wir morgen wieder den Flieger Richtung Zivilisation besteigen werden. Die Fahrt wird bis in die frühen Morgenstunden dauern, aber die Crew hat versprochen, dass dieses Teilstück ruhiger und magenfreundlicher wird. Mehr dazu morgen.
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