KAPSTADT: Den Jetlag haben wir immer noch nicht überwunden. Zwischen 2 und 4 Uhr morgens sind wir beide wach geworden und haben auch eine Weile gebraucht, um wieder einzuschlafen. Das Aufstehen fällt uns entsprechend schwer, aber einfach liegen bleiben geht auch nicht. Kurz nach acht holt uns Roger von BAZ-Bus ab, um mit uns zum Kap der guten Hoffnung zu fahren. Am Ende der Einsammeltour sind wir eine bunte kleine Reisegruppe aus England, Korea, USA, Neuseeland und Deutschland. Wir fahren zunächst nach Hout Bay, von wo aus wir mit dem Boot zu einer Insel starten, wo wir die südafrikanische Pelzrobbe beobachten können. Anschließend geht es quer über die Halbinsel Peninsula nach Boulders, wo wir auf Pinguine hoffen. Dass uns allerdings schon an der Straße einer von ihnen aus seinem Nest im Wasserablauf beobachtet, überrascht uns dann schon. Am Foxy Beach leben hunderte von ihnen und wir beobachten sie von einem Holzsteg aus. Wenig später steigen wir vom Bus auf Fahrräder um und radeln bis Buffels Bay. Die Bewegung tut uns gut. Es geht 6 km die Küste entlang, überwiegend leicht bergab. Mit unserem Kleinbus nähern wir uns immer mehr dem Kap. Das Kap der guten Hoffnung ist zwar entgegen der landläufigen Meinung nicht der südlichste Punkt Afrikas, aber weitaus prominenter, als das weiter östlich gelegene Kap Agulhas und es ist schon etwas besonderes, hier zu stehen. Es wird hier fast nur Französisch und Deutsch gesprochen, was dem Moment ein wenig die Exotik raubt. Wir konnten von der heutigen Tour noch nicht das „wahre“ Afrika erwarten. Umso mehr freuen wir uns über die Tiere, die wir beobachten können. Paviane, Straußen und die putzigen Klippschiefer. Das Highlight liegt jedoch im Wasser. Nahe der Küste und von den Klippen aus gut zu beobachten hat sich ein riesiger Wal verirrt. Das ist wirklich außergewöhnliches Glück, denn die Walsaison ist in Südafrika eigentlich von Juni bis November. Unser liebenswürdiger Reiseleiter Roger bekommt Bestnoten von uns. Wir beschließen diesen Tag im „Mama Africa“ in der Long Street. Ja, ich wage mich wieder in die Höhle des Löwen, wo man vor acht Jahren meine Kreditkarte kopiert hatte. Wir sind fast die ersten Gäste und bekommen somit auch ohne Reservierung einen Tisch. Ich entscheide mich für ein „Bushman`s Hunt“ als Vorspeise. Das ist ein bunter Salat mit Springbockstreifen. Die Hauptgänge lesen sich exotisch. Zebra, Kudu, Krokodil und so weiter. Leider gibt es scheinbar in ganz Kapstadt kein Oryx, das leckerste Fleisch, das ich je probiert habe, seit Namibia im letzten Jahr jedoch vergeblich suche. Somit entscheide ich mich für das einzige Fleisch, dass ich noch nicht probiert habe: Warzenschwein. Nicht ganz zu definieren, aber wohlschmeckend. Bei Sandra gibt es Boboti, eine Art Auflauf. Der Livemusik können wir nur noch kurz lauschen, bevor wir etwas schwerfällig ins Hotel zurück laufen.
Mittwoch, 14. April 2010
Der Wal am Kap
KAPSTADT: Den Jetlag haben wir immer noch nicht überwunden. Zwischen 2 und 4 Uhr morgens sind wir beide wach geworden und haben auch eine Weile gebraucht, um wieder einzuschlafen. Das Aufstehen fällt uns entsprechend schwer, aber einfach liegen bleiben geht auch nicht. Kurz nach acht holt uns Roger von BAZ-Bus ab, um mit uns zum Kap der guten Hoffnung zu fahren. Am Ende der Einsammeltour sind wir eine bunte kleine Reisegruppe aus England, Korea, USA, Neuseeland und Deutschland. Wir fahren zunächst nach Hout Bay, von wo aus wir mit dem Boot zu einer Insel starten, wo wir die südafrikanische Pelzrobbe beobachten können. Anschließend geht es quer über die Halbinsel Peninsula nach Boulders, wo wir auf Pinguine hoffen. Dass uns allerdings schon an der Straße einer von ihnen aus seinem Nest im Wasserablauf beobachtet, überrascht uns dann schon. Am Foxy Beach leben hunderte von ihnen und wir beobachten sie von einem Holzsteg aus. Wenig später steigen wir vom Bus auf Fahrräder um und radeln bis Buffels Bay. Die Bewegung tut uns gut. Es geht 6 km die Küste entlang, überwiegend leicht bergab. Mit unserem Kleinbus nähern wir uns immer mehr dem Kap. Das Kap der guten Hoffnung ist zwar entgegen der landläufigen Meinung nicht der südlichste Punkt Afrikas, aber weitaus prominenter, als das weiter östlich gelegene Kap Agulhas und es ist schon etwas besonderes, hier zu stehen. Es wird hier fast nur Französisch und Deutsch gesprochen, was dem Moment ein wenig die Exotik raubt. Wir konnten von der heutigen Tour noch nicht das „wahre“ Afrika erwarten. Umso mehr freuen wir uns über die Tiere, die wir beobachten können. Paviane, Straußen und die putzigen Klippschiefer. Das Highlight liegt jedoch im Wasser. Nahe der Küste und von den Klippen aus gut zu beobachten hat sich ein riesiger Wal verirrt. Das ist wirklich außergewöhnliches Glück, denn die Walsaison ist in Südafrika eigentlich von Juni bis November. Unser liebenswürdiger Reiseleiter Roger bekommt Bestnoten von uns. Wir beschließen diesen Tag im „Mama Africa“ in der Long Street. Ja, ich wage mich wieder in die Höhle des Löwen, wo man vor acht Jahren meine Kreditkarte kopiert hatte. Wir sind fast die ersten Gäste und bekommen somit auch ohne Reservierung einen Tisch. Ich entscheide mich für ein „Bushman`s Hunt“ als Vorspeise. Das ist ein bunter Salat mit Springbockstreifen. Die Hauptgänge lesen sich exotisch. Zebra, Kudu, Krokodil und so weiter. Leider gibt es scheinbar in ganz Kapstadt kein Oryx, das leckerste Fleisch, das ich je probiert habe, seit Namibia im letzten Jahr jedoch vergeblich suche. Somit entscheide ich mich für das einzige Fleisch, dass ich noch nicht probiert habe: Warzenschwein. Nicht ganz zu definieren, aber wohlschmeckend. Bei Sandra gibt es Boboti, eine Art Auflauf. Der Livemusik können wir nur noch kurz lauschen, bevor wir etwas schwerfällig ins Hotel zurück laufen.
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Hallo Ihr Zwei, ich überfliege ab und zu Eure Reisebericht - mann oh mann, was für ein Programm! Aber besonders neidisch war ich gerade auf das Bild von den Pinguinen am Strand, ich glaub, da muss ich auch mal hin, spätestens, wenn die Kinder aus dem Haus sind;-))
AntwortenLöschenLiebe Grüße und weiterhin viel Spass, Bine aus OF
Naja, die 20 Jahre vergehen ja wie im Fluge ;o) Von den Pinguin-Fotos haben wir noch einige zwölf andere. Ich kann die Viecher nicht mehr sehen !!!
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